Cordyceps
Der
Cordyceps hat eine stärkende Wirkung auf die Geschlechtsorgane und
auf das bei der Fortpflanzung und dem Geschlechtstrieb beteiligte
neurologische System. Die Produktion von Geschlechtshormonen wird
positiv beeinflusst. Dadurch kann dieser Heilpilz bei allen Problemen
im Bereich der Geschlechtsorgane eingesetzt werden.
Ebenso
wie die sexuelle Aktivität, steigert der Cordyceps durch seine
vorteilhafte Wirkung auf die Atmungsorgane und das Herz auch die
allgemeine physische Ausdauer. Die sportliche Leistungsfähigkeit
kann damit gefördert werden. Nach dem Sport wirkt der Pilz wiederum
regenerierend, da sich das Muskelgewebe schneller erholt. Auch die
allgemeine Leistungsfähigkeit unter starken Dauerbelastungen anderer
Art kann durch den Cordyceps verbessert werden.
Der
Cordyceps reguliert zudem das Immunsystem - insbesondere die
Aktivität der weißen Blutkörperchen, der Makrophagen und der
natürlichen Killerzellen - und wirkt außerdem antibiotisch.
Der
Cordyceps hat auch einen regulierenden Effekt auf die Nebenniere und
deren Hormonausschüttung. In Stresssituationen kann dieser Heilpilz
beruhigend wirken und die Ausschüttung der Stresshormone
ausgleichen. Aus chinesischer Sicht beherbergt die Niere nämlich
nicht nur unsere physische, sondern auch unsere psychische Energie.
Cordyceps kann daher sehr gut gegen Depressionen eingesetzt werden,
denn aus chinesischer Sicht resultieren häufige Begleiterscheinungen
einer Depression wie Mangel an Willenskraft, Motivation, Angst, Sorge
und ein Gefühl der Leere aus einer Nierenschwäche.
„Ich habe die ganze Zeit unter meinen
kalten Füßen gelitten. Nachts konnte ich immer nur einschlafen,
wenn ich mir Strümpfe anzog. Dazu kam noch eine depressive
Stimmungslage. Mein Arzt wollte mir schon Antidepressiva
verschreiben. Als ich den Cordyceps genommen habe, habe ich aber
endlich eine Lösung für all diese Probleme gefunden. Ich bin
leistungsfähiger geworden und meine Stimmung ist wieder
hervorragend. Auch meine Sexualität wurde stimuliert. E. G.
Der
Heilpilz Cordyceps wirkt außerdem gegen Unregelmäßigkeiten der
Herztätigkeit, stärkt das Herz und senkt sehr erfolgreich erhöhte untere Blutdruckwerte. Auch die Lunge kann durch
diesen Pilz gestärkt werden. Es gibt positive Erfahrungsberichte
beim Einsatz im Falle von Asthma und Lungenentzündungen.
Zudem
kommt es durch den Cordyceps zu einer Verbesserung der Leberfunktion
sowie zu einer positiven Beeinflussung des Cholesterinspiegels.
Ebenso
kann in manchen Fällen von Tinnitus durch diesen Pilz eine
Verbesserung erzielt werden.
Durch
Studien nachgewiesene Wirkungen des Cordyceps:
- Die Wirkung von Cordycepin ist vergleichbar mit der von Antibiotika: das Wachstum von Clostridium perfringens und Clostridium paraputrificum wird verhindert, die beide die Entstehung von Krebs begünstigen können. Es kommt nicht zu einer Zerstörung von Bifidobakterien und Laktobazillen, wie beim Einsatz von Tetrazyklin und Chloramphenicol.
- Die Makrophagen werden aktiviert. Über eine Stimulierung der Peyer'schen-Plaques wird das komplette Immunsystem angeregt.
- Die Aktivität der natürlichen Killerzellen wird erhöht.
- 1 Stunde nach Verabreichung kommt es zu einer dosisabhängigen Erhöhung der Kortikosteroide, die bis zu 24 Stunden anhalten kann.
Einsatzbereiche
in der Traditionellen Chinesischen Medizin:
Eigenschaften: süß, bitter, warm, trocken
- Stärkung von Lungen und Nieren (nährt das Lungen-Yin, tonisiert das Nieren-Yang)
- Tonisierung von Qi und Yang
- Xue wird erhöht
- die Zirkulation von Qi und Xue wird verbessert
- beruhigt die Emotionen
- beseitigt Schleim und Blutungen
- Blut bewegend und Blut bildend
- stärkt die sexuelle Energie und den unteren Rücken
- hilfreich bei Gelenk- und Muskelschmerzen
- bei Müdigkeit und Schwäche nach Erkrankung
- zur Stärkung des Immunsystems (Aids, Krebs)
- gegen Rheuma
- bei Atemwegserkrankungen (Husten, Erkältung, Kurzatmigkeit, Asthma, Bronchitis)
- bei Entzündungen
- gegen Schlaflosigkeit und Nachtschweiß
- bei unregelmäßiger Menstruation
- verbessert die Blut- und Sauerstoffversorgung des Körpers
Stärkung der Lebensenergie
Hinweise auf medizinisch interessante
Inhaltsstoffe der Cordyceps-Arten liefern uns z.B. auch die Yaks.
Diese zottigen Rinder leben in den Hochebenen Tibets. Während der
Brunftzeit graben sie den „Raupenpilz" (Cordyceps)
aus, fressen ihn und kommen dadurch richtig gut in Fahrt. Diese und
viele weitere Heilkräfte des Cordyceps sind in bis zu 2.000 Jahren
alten chinesischen Kräuterbüchern dokumentiert. Neben den oben
beschriebenen Wirkungen dient der Cordyceps allem voran der Stärkung
der Lebensenergie Qi.
Quellen:
- Young-Joon Ahn, Suck-Joon Park, Sang-Gil Lee, Sang-Cheol Shin, Don-Ha Choi: "Cordycepin: Selective Growth Inhibitor Derived from Liquid Culture of Cordyceps militaris against Clostridium spp"; J. Agric. Food Chem.; 2000, 48, 2744-2748.
- Jong-Ho Koh, Kwang-Won Yu, Hyung-Joo Suh, Yang-Moon Choi, Tae-Seok Ahn: "Activation of Macrophages and the Intestinal Immunsystem by an Orally Administered Decoction from Cultured Mycelia of Cordyceps sinensis"; Biosci. Biotechnol. Biochem., 66 (2), 407-411, 2002.
- Xu Ren-He, Peng Xiang-E. et al.: "Effects of Cordyceps sinensis on Natural Killer Activity and Colony Formation of B16 Melanoma"; Chinese Medical Journal, 105 (2):97-101, 1992.
- Seu-Mei Wang, Li-Jen Lee et al.: "Effects of a Water-Soluble Extract of Cordyceps sinensis on Steroidogenesis and Capsular Morphology of Lipid Droplets in Cultured Rat Adrenocortical Cells"; Journal of Cellular Biochemistry 69: 483-489 (1998).









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