Allergien allgemein

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Hericium, Polyporus, Immunsystem, Reishi,
Pleurotus


Synonyme / Verwandte Begriffe

Heuschnupfen, Asthma,
Neurodermitis, Inhalationsallergie,
Tierhaarallergie, Hausstauballergie,
Nahrungsmittelallergie,
Insektengiftallergie,
Medikamentenallergie,
Parasitäre Allergie,
Mikrobielle Allergie, Kontaktallergie,
Nesselfieber, Atemnot,
Atemwegserkrankungen

 

Allergie

Neue Wege in der Behandlung von Heuschnupfen, Asthma, Nahrungsmittelallergien und Neurodermitis

Es ist unübersehbar, dass die Zahl der Allergiker wächst: Allein in Deutschland sind bereits rund 26 Millionen Menschen von allergischen Erkrankungen betroffen. Davon leiden etwa elf Millionen unter Heuschnupfen und circa acht Millionen unter allergischem Asthma. Bei Kindern liegt die Allergiehäufigkeit bereits bei über 30 Prozent. Asthma bronchiale ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter.

"Im Frühjahr hatte ich immer Pollen­aller­gie. Seit 2003 mit Schnupfen, Atem­be­schwer­den und entzündeten Augen. Im Sommer nehme ich täglich eine Kapsel Reishi, im Frühjahr 2x2. Selbst bei extremem Pollenflug sind meine Probleme stark gelindert, ansonsten komplett beseitigt." Frau B. A. aus Netzschkau

Allergien können die Betroffenen erheblich in ihrer Lebensqualität einschränken und darüber hinaus noch weiteren Überempfindlich­keits­reak­tionen den Weg ebnen.

Allergieformen

In der Medizin werden vier Reaktionstypen, die den Charakter einer Erkrankung erlangen können, unterschieden. Dabei können diese vier Typen auch als Mischformen auftreten. Die Typen I bis III dieser allergischen Reaktionen werden durch Antikörper vermittelt, wohingegen die Typ-IV-Reaktion durch die T-Zellen vermittelt wird. Im Alltag erfolgt die Einteilung am häufigsten nach dem jeweiligen Aufnahme­mechanis­mus:

  • Inhalationsallergie (z. B. Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Blütenpollen)

  • Nahrungsmittelallergie / Medikamentenallergie

  • Insektengiftallergie (oft mit schweren allergischen Reaktionen)

  • Parasitäre oder mikrobielle Allergie

  • Kontaktallergie

Symptome

Meist treten die Symptome an den Schleimhäuten von Nase, Augen und Rachen mit Brennen, Jucken, Schwellung und Rötungen, Aus­schlag und Nesselfieber auf. Es kann zu einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur mit anfallsartiger Atemnot und Husten kommen. Bei Neurodermitis tritt an der Haut Juckreiz, Austrocknung, Entzündung, Schuppung und Krustenbildung vor allem im Gesicht, in den Ellen­beugen, den Kniekehlen und an den Handgelenken auf. Oftmals zerkratzen sich die Erkrankten ihre Haut so extrem, dass es zu schweren Hautschäden und damit zur Gefahr zusätzlicher Infektionen der betroffenen Hautstellen kommt.

"Seit circa vier Jahren bin ich beschwerdefrei, bis auf ganz wenige Tage", so fasst Herr K. K. aus Gotha die Wirkung der Heilpilze zusammen. "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Im Gegensatz zu diversen Asthmasprays und Desensibilisierungen, die ohne dauerhaften Erfolg blieben."

Was geschieht bei einer Allergie eigentlich im Körper?

Grundsätzlich gilt für alle Formen der Allergie, dass eine erbliche Disposition zwar oft vorhanden ist, prinzipiell aber jeder Mensch zum Allergiker werden kann. Die Allergie beruht auf einer Fehlregulation und einer überschießenden Abwehrreaktion des Immunsystems. Die eigentliche Aufgabe des Immunsystems besteht in der Abwehr von Krankheitserregern, wie zum Beispiel Bakterien, Viren oder Para­siten. Nach der Aufnahme solcher Krankheitserreger in den Organismus kommt es im Verlauf einer Infektion zur Bildung spezifischer Antikörper oder Abwehrzellen gegen den entsprechenden Krankheitserreger und damit zur Ausbildung einer Immunität. Bei einem späteren Kontakt mit dem selben Krankheitserreger erkrankt die Person nicht ein zweites Mal, da sich das Immunsystem an den ersten Kontakt mit dem Erreger "erinnert" und unverzüglich mit der Produktion der spezifischen Antikörper bzw. Abwehrzellen beginnt.

Bei der Entstehung einer Allergie laufen im Allgemeinen immer dieselben Reaktionen im Immunsystem ab: Nach dem Kontakt des Orga­nismus mit einem Allergen werden für dieses Allergen spezifische Antikörper bzw. Abwehrzellen gebildet, das heißt der Organismus wird sensibilisiert. Diese Phase verläuft vom Menschen unbemerkt und dauert circa neun bis zwölf Tage. Bei einem erneuten Kontakt mit den gleichen Allergenen werden sofort die entsprechenden Antikörper produziert bzw. Abwehrzellen aktiviert und es tritt eine für den Er­krankten unangenehme allergische Reaktion auf.

"Durch die regelmäßige Einnahme von Reishi ist mein Leben wieder lebenswert geworden", berichtet uns Herr E. R. aus Neuhof. "Die Angst vor Allergien ist verschwunden. Und mit ihr Augenbrennen, Niesen, geschwollene Nase und Pfeifen der Bronchien."

Wie kommt es zu allergischen Reaktionen?

Die Darmschleimhaut hat einen wesentlichen Einfluss auf die Stabilisierung, Regulierung und Entwicklung unseres Immunsystems. Insgesamt werden 80 Prozent des Immunsystems dem Darm zugeordnet. Hier bilden sich Abwehrzellen, die nicht nur im Darm bleiben, sondern über den Blutkreislauf zu den anderen Schleimhäuten gelangen. Entzündliche Veränderungen an der Darmschleimhaut durch Bakterien, andere Mikroorganismen oder durch Schadstoffe in der Nahrung führen zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand. Das hat zur Folge, dass das Immunsystem mit Fremdstoffen überflutet wird und es zu Allergien kommt. Deshalb ist der Aufbau einer in­tak­ten Darmschleimhaut mit der richtigen Bakterienbesiedlung so wichtig für die Abwehrleistung des Körpers. In der Praxis zeigt es sich, dass Allergien der Atemwege und der Haut häufig durch Darmmykosen (= Besiedlung des Darms mit krankmachenden Keimen) ver­ur­sacht und aufrechterhalten werden. Außerdem wird oft beobachtet, dass Nahrungsmittelallergien die Ursache von Hauterkrankungen sind. Auch die Einnahme von Antibiotika kann der Ausgangspunkt einer Allergie sein. Basis für eine Therapie allergischer Erkrankungen, ist eine ausgewogene Ernährung. Allergieauslösende Nahrungsmittel sollten natürlich vermieden werden. Je stärker ein Nahrungsmittel industriell verarbeitet ist, desto höher ist seine allergieauslösende Wirkung. Zusätze in Nahrungsmitteln belasten unsere Grenzorgane (Darm, Haut und Atemwege) besonders.

Mykotherapie

Eine vielversprechende Möglichkeit, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, bietet die Einnahme von Heilpilzen. Sie enthalten Substanzen, die für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und der Widerstandskraft des Körpers auch in Stress-Situationen sorgen. Übermäßige Immunreaktionen können verhindert bzw. ein geschwächtes Abwehrsystem angeregt werden. Heilpilze besitzen also einen regulativen Charakter.

"Ich leide an einer Lebensmittel- und Pollenallergie. In den letzten 18 Monaten verschlechterte sich mein Zustand zunehmend bis hin zu allergischen Schockreaktionen. Eine schulmedizinische Desensibilisierung half leider nicht. Mit der Einnahme des Reishi-Pilzes kam eine deutliche Verbesserung. Die Lebensmittelallergie hat nachgelassen und die Pollenallergie ist weg. Sogar Nüsse vertrage ich wieder, die vorher immer zu einem Schockzustand führten." C. S.

Die Basispilze bei Allergien sind Reishi, Hericium und Pleurotus. Der Reishi vermindert die Histaminausschüttung (wohltuend bei Juckreiz und Entzündungen) und sichert die Sauerstoffversorgung des Körpers, was wichtig bei chronischem und allergischem Asthma ist. Außer­dem können durch die entspannende und beruhigende Wirkung des Reishi Zeiten starker seelischer Belastung besser kompen­siert werden. Weiterhin reguliert er das Immunsystem und wirkt antientzündlich.

Der Heilpilz Hericium fördert den gesunden Aufbau der Magen- und Darmschleimhaut, so dass allergieauslösende Stoffe aus den Nahrungsmitteln nicht so leicht die Darmwand passieren können. Dies ist vor allem bei Neurodermitis und hier auch bei Kleinkindern sehr hilfreich, ebenso bei Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zudem wirkt er sich stärkend und regenerierend auf die Schleimhäute der Atemwege aus. Eine Umstellung der Ernährung und eine Sanierung des Darmtraktes ist als Basistherapie bei Allergien unumgänglich. Daher ist auch der Pleurotus wichtig, der den Aufbau einer gesunden Darmflora unterstützt und die Ansiedlung probiotischer Bakterien im Darm fördert.

Bei einer Veranlagung zu einem schwachen Lymphsystem, kann es häufig zu allergischem Schnupfen kommen. Hier hilft der Polyporus, der auch sehr gute Wirkung zeigt, wenn sich zu viel Flüssigkeit und Schleim im Körper befindet. Dank seines Einflusses auf die neuro­endo­krine Ebene wirkt sich der Cordyceps beruhigend und stimmungsaufhellend aus. Da er auch Erschöpfung entgegenwirkt, wird er der "Pilz der Regeneration" genannt. Zudem entfaltet der Cordyceps eine lungenstärkende Wirkung.

Zusätzlich zur Heilpilzeinnahme werden Kapseln mit OPC plus natürlichem Vitamin C empfohlen. Die Gabe dieser starken Antioxidantien erleichtert dem Organismus die Rückkehr zur Gesundheit.

Fazit

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Heilpilze aufgrund ihrer perfekten Zusammensetzung die Selbst­heilungskräfte unseres Körpers wecken und stärken. Sie führen uns die Substanzen zu, die unser Körper braucht, um die Heilungsmechanismen in Gang zu setzen – natürlich, ganzheitlich und individuell.

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.