Heilpilze bei Allergie / Neurodermitis

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Ein Erfahrungsbericht eines Heilpraktikers:

Frau K. kam vor 13 Monaten zum ersten Mal mit ihrer 8-jährigen Tochter Lisa zu mir in die Naturheilpraxis.

Lisa war damals ein sehr schmales, blasses in sich gekehrtes kleines Mädchen.

Sie litt seit ihrer Geburt an Neurodermitis. Dies zeigte sich bei ihrem Start ins Leben gleich mit starkem Milchschorf auf dem Kopf des Säuglings.

Ab ihrem vierten Lebensmonat zeigten sich Rötungen insbesondere an Armen und Beinen.

An ihrem ersten Geburtstag hatten sich Schorfstellen gebildet, welche Lisa sehr juckten und sich beim Kratzen entzündeten. An ein Durchschlafen nachts oder ein normales Kinderleben war nicht mehr zu denken.

Der behandelnde Kinderarzt konnte Lisas Mutter nur mit Salben und Ölbädern weiterhelfen, da die Mutter zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall Cortison einsetzen wollte.

Ein Sommerurlaub an der Nordsee brachte auch nur eine bedingte Besserung mit sich. Es schien sogar, dass nach dem Urlaub die Schübe noch häufiger auftraten.

Um Lisa ein halbwegs normales spielendes Kinderleben zu ermöglichen, kam sie mit vier Jahren in den Kindergarten. Da sich die Hauterkrankung nicht besserte, wurde zusätzlich ein Hautarzt konsultiert.

Dieser konnte Frau K. davon überzeugen, dass Lisas Hauterkrankung sich mit einer medikamentösen Therapie nach und nach bessern würde. Lisa bekam daraufhin eine Teer-Salbe im Wechsel mit einer Kortison-Salbe, da eine Dauertherapie mit nur einer der beiden Salben einen Wirkungsverlust bringen würde.

Die Behandlung mit den Salben zeigte alsbald minimale Erfolge. Lisas Entzündungen waren nicht mehr so häufig, der Juckreiz zeigte sich nicht mehr so beherrschend und sie konnte Nachts teilweise durchschlafen – wobei auch der lebhafte Kindergartenbesuch dazu beitrug.

Im Frühjahr vor der Einschulung fiel Frau K. auf, dass Lisa einen vermeintlich harmlosen Schnupfen und tränende Augen einfach nicht mehr weg bekam.

Bei der Konsultation des Kinderarztes wurde festgestellt, dass Lisa Heuschnupfen hat und allergisch auf Blüten und Pollen reagierte. Der hinzugezogene Hautarzt führte eine Desensibilisierung über einige Monate hinweg durch.

Im darauf folgenden Winter - als Lisa die erste Klasse besuchte - bekam sie Atemnot mit heftigen Hustenanfällen, was sich immer häufiger wiederholte. Der Arzt diagnostizierte Asthma. Ohne ihre Sprühflasche gegen die Asthmaanfälle ging Lisa nicht mehr aus dem Haus. Zu groß war die Angst vor diesen Erstickungsanfällen.

Dies war der Zeitpunkt an dem sich Lisas Mutter entschloss, sich nach alternativen Heilmethoden zu erkundigen und zu mir in die Naturheilpraxis kam.

Lisas Erkrankungsverlauf ist ein klassischer Fall einer Symptomverschiebung.

Beim ersten Besuch in der Naturheilpraxis und nach einem längeren Gespräch mit Lisa und ihrer Mutter legten wir folgenden therapeutischen Weg fest: der erste Schritt war eine sanfte Darmsanierung einhergehend mit einer Ernährungsumstellung.

Lisas Mutter achtete darauf, vorwiegend der Jahreszeit entsprechend biologisch angebautes Obst und Gemüse auf den Tisch zu bringen. Ganz wichtig war es, dass Lisa keine industriell hergestellten Fertigprodukte oder Produkte mit "E-Nummern", Fremd- und Zusatzstoffen zu sich nahm. Zusätze in Nahrungsmitteln belasten Darm, Haut und Atemwege.

Besonders durch Molkereiprodukte mit künstlichen Farbstoffen und Aromen kommt es zur Schleimhautbelastung und somit zur Verstärkung des allergischen Geschehens.

Ebenso vermied Lisas Mutter jetzt Produkte aus Auszugsmehl und raffiniertem Zucker. Einer ihrer Grundsätze wurde: je mehr ein Nahrungsmittel industriell verarbeitet ist, desto höher ist seine allergie auslösende Wirkung.

Zur gleichen Zeit begann Lisa jeweils dreimal am Tag die Pilze

  • Reishi,

  • Cordyceps und

  • Hericium,

als Pilzpulver vom ganzen Pilz, zu nehmen.

Heilpilze gibt es pulverisiert in Form von Kapseln (hier sollte man aber darauf achten, dass der ganze Pilz verarbeitet wurde, keine Extrakte oder Konzentrate).

Der Pilz Reishi konnte durch seine Inhaltsstoffe die Histaminausschüttung von Lisa regulieren, so dass die Asthmaanfälle zunächst in ihrer Intensität und Häufigkeit vermindert wurden. Der Pilz Hericium förderte den gesunden Aufbau der Darmschleimhaut, so dass die allergieauslösenden Stoffe nicht so leicht die Darmwand passieren konnten. Der Pilz Cordyceps stärkte Lisas gesamten Organismus. Cordyceps gilt als sehr große natürliche Energiequelle. Die Kombination aus den Pilzen Reishi, Cordyceps und Hericium beschleunigte die Regeneration von Lisa und verhinderte allergische Reaktionen. Von Monat zu Monat ging es Lisa besser.

Nach nunmehr 13 Monaten Behandlung kann man sagen, dass es Lisa sehr viel besser geht. Sie nimmt seit dieser Zeit kein Kortison mehr, hat an Gewicht zugenommen und rote Wangen, ist eine gute Schülerin und ein rundum glückliches Kind.

 

Wir danken für diesen ausführlichen Erfahrungsbericht und wünschen Lisa weiterhin alles Gute und beste Gesundheit!

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