Bluthochdruck

 
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Arteriosklerose, Nopalsaft, Auricularia,
Cordyceps, Hericium, Maitake,
Pleurotus, Polyporus, Reishi,
Shiitake


Synonyme / Verwandte Begriffe

Hypertonie
 

Die schleichende Gefahr für die Gefäße

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören nach wie vor zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Schätzungen zufolge resultiert rund die Hälfte aller Todesfälle in Deutschland aus den Folgen, die auf Bluthochdruck zurückzuführen sind – das sind mehr als 400.000 Todesfälle im Jahr. Laut Daten des Robert Koch-Instituts in Berlin hat jeder zweite Erwachsene im Alter zwischen 35 und 64 Jahren Blutdruckwerte über 140 zu 90, die als Behandlungsschwelle gelten. Da mehrere Mechanismen für die Regulation des Blutdrucks verantwortlich sind, kann schnell eine Störung erfolgen. So kann die Ursache in falscher Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel, Nikotin- und Alkoholmissbrauch, Stress oder Hormonstörungen liegen, aber auch epigenetisch bedingt sein.

"Ich hatte nicht einstellbaren Bluthochdruck. Für circa neun Monate habe ich zwei Kapseln Maitake-Heilpilzpulver pro Tag eingenommen. Mein Blutdruck ist jetzt im normalen Bereich. Probleme habe ich keine mehr. Es ist ein Wohlgefühl." Herr W. H. aus Rodenbach

Heilpilze senken den Blutdruck ganz natürlich

Neben der Änderung ungesunder Lebensgewohnheiten, Gewichtsreduktion sowie Bewegung und Entspannung, haben sich Heilpilze als wirksame ganzheitliche Therapiemöglichkeit bei Bluthochdruck bewährt. Heilpilze können die unterschiedlichen Ursachen und Symptome des Bluthochdrucks und der damit in Verbindung stehenden Krankheiten wie z. B. Diabetes, erhöhte Blutfettwerte oder Arteriosklerose reduzieren oder sogar beseitigen.

Je nach Ausprägung und Verlauf werden unterschiedliche Heilpilze bei Bluthochdruck therapiebegleitend eingesetzt.

"Seit meinem 18. Lebensjahr litt ich unter Bluthochdruck. Die Ursache wurde nie gefunden. Lange nahm ich Betablocker und seit 1993 orthomolekulare Produkte. Dann nahm ich die Heilpilze. Die Wirkung war phänomenal. Es ergaben sich sofort positive Veränderungen. Heute habe ich alles gut im Griff." Frau V. W. aus Oberschlettenbach

Konstant erhöhter systolischer Druck

Überschreitet der systolische Blutdruck über einen längeren Zeitraum Werte von 140 mmHG, spricht man von Hypertonie (Bluthoch­druck). Bitte berücksichtigen Sie aber, dass jeder Mensch seinen eigenen Brauchblutdruck bzw. seinen Wohlfühlblutdruck hat.

Ist der HDL-Wert zu niedrig (<60 mg/dl, bzw. 1,5 mmol/l), kann das lebensnotwendige, entweder durch die Nahrung aufgenommene, durch die Leber synthetisierte oder von den Zellen abgestoßene Cholesterin nicht mehr ausreichend zur Leber zurück transportiert werden. Die Folge sind Gefäßablagerungen (Arteriosklerose); die Plaques. Die Gefäße verengen sich und der Blutdruck steigt. Hier sind der Shiitake und der Pleurotus von therapeutischer Bedeutung, da sie einerseits das Gesamtcholesterin reduzieren und andererseits das HDL-Cholesterin erhöhen. Liegen die HDL-Werte nämlich über 60 mg/dl, bzw. 1,5 mmol/l, können Plaques wieder abgebaut werden und es kommt zu einer Regulierung des Blutdrucks. So wird indirekt auch eine Wirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgeübt.

Um die Thrombosegefahr bei Plaquebildung zu verringern, wird zusätzlich der Auricularia (Judasohr) empfohlen. Er verbessert die Fließeigenschaften des Blutes ganz entscheidend und wirkt einer Verklebung der Blutplättchen entgegen. Somit kann die Bildung von Blutgerinnseln verhindert und Durchblutungsstörungen können vermieden werden. Studien zufolge senkt der Auricularia zudem den Gesamtcholesterin- und den Triglyzeridspiegel.

Bei einer diabetisch geprägten Herz-Kreislauf-Erkrankung sind die Blutfette (Triglyzeride) erhöht. Hier ist auf eine reduzierte Kohlen­hydrat­aufnahme durch das Essen zu achten.

Liegen die Triglyzeridwerte über 150 mg/dl, bzw. 1,7 mmol/l, ermöglicht der Maitake eine bessere Verstoffwechslung dieser Lipide. Somit trägt er dazu bei, dass die gefürchteten Plaques abgebaut werden können. Besonders bei Diabetes Typ II verbessert der Maitake zudem die Fähigkeit des Körpers, Zucker zu erkennen und in die Körperzellen aufzunehmen. Dadurch sinkt der Zuckergehalt im Blut. Durch die Regulierung sowohl der Blutzucker- wie der Blutfettwerte kann der Maitake daher Schäden an den Gefäßen verhindern und den Blutdruck senken. Überdies hat sich gezeigt, dass der Maitake nach einigen Monaten regelmäßiger Therapie auch den Gesamtcholesterinspiegel senkt und dabei das Absinken des guten HDL-Cholesterins verhindert.

Liegt der Bluthochdruck im Rahmen eines Metabolischen Syndroms (Übergewicht) vor, ist dies ein Anzeichen eines kommenden Diabetes. Hier hat sich die kombinierte Einnahme der Heilpilze Maitake, Coprinus (Schopftintling) und Auricularia in Verbindung mit dem Saft des Feigenkaktus, dem Nopal-Saft, als sehr nützlich erwiesen. Neben dem Maitake verfügt auch der Reishi (Glänzender Lackporling) über cholesterinsenkende Eigenschaften.

Bei zu hohen Homozysteinwerten (> 8 µmol/l) ist der Pleurotus günstig, da er die zur die Regulierung des Homozysteinspiegels wichtigen Vitamine B12 und B6 sowie Folsäure enthält. Bei Homozysteinwerten über 14 mmol/l ist es ratsam, zusätzlich einen Pleurotus-Vitamin B-Komplex einzunehmen. Erhöhtes Homozystein fördert auch die Thromboseneigung. Hier ist der Auricularia aufgrund seiner die Fließfähigkeit des Blutes verbessernden Wirkung eine gute Ergänzung.

Schwankender Blutdruck

Der Blutdruck ist keine feste Größe und unterliegt je nach Belastungssituation Schwankungen. Körperliche Anstrengung, Stress oder psychische Belastungen treiben ihn hoch. Moderate tagesübliche Schwankungen sind daher normal. Schwankt der Blutdruck aber stark und liegen die Ausschläge über längere Zeit außerhalb der Norm, hat sich der Reishi bewährt. Er bewirkt eine höhere Sauerstoffsättigung des Blutes, was sich positiv auf die Herztätigkeit auswirkt. Zudem besitzt er eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem, so dass auch vegetativ bedingte Schwankungen des Blutdrucks aufgefangen und normalisiert werden können. Auch bei schwankendem Blutdruck hat sich die zusätzliche Einnahme von Auricularia bewährt, da er die Fließeigenschaften des Blutes verbessert.

Kommen Beschwerden im Magenbereich hinzu, wie Magendrücken, Sodbrennen und Gastritis, wird ergänzend der Hericium (Igelstachel­bart) empfohlen. Darüber hinaus ist er bei Bluthochdruck, der in Zusammenhang mit Störungen des vegetativen Nervensystems steht, hilfreich. Er regt die Produktion von Nervenwachstumsfaktoren an und kann daher innere Unruhe verhindern oder ausbalancieren.

Erhöhter diastolischer Druck

Oft liegt bei erhöhten unteren Werten eine Neigung zu Ödemen und Lymphstauungen vor. In diesem Fall werden von der Schulmedizin zur Verminderung einer zu hohen Blutmenge und zur Entlastung des Herzens Entwässerungstabletten empfohlen und verordnet. Diese Diuretika schwemmen häufig aber neben Wasser auch das für den Körper wichtige Kaliumsalz aus, wodurch Herzrhythmusstörungen und eine Blutdruckerhöhung begünstigt werden. Hier leistet der Polyporus (Eichhase) hilfreiche Dienste bei der Entwässerung des Körpers. Im Gegensatz zu den meisten Entwässerungsmitteln führt er nämlich nicht zur gleichzeitigen Ausschwemmung des wertvollen Kaliums. Auch stärkt der Polyporus das Herz und verringert ein zu hohes Blutvolumen.

Geht der Bluthochdruck mit einer allgemeinen Erschöpfung, verbunden mit kalten Händen, kalten Füßen und  / oder einer kalten Nasenspitze oder auch Gemütsverstimmungen einher, ist laut Traditioneller Chinesischer Medizin die Niere, welche unsere Lebens­energie speichert, geschwächt. Hier hat sich die Gabe von Cordyceps als wirksam erwiesen. Dieser Heilpilz hat einen großen Bezug zur Niere und stärkt ihre Lebenskraft. Zusätzlich reguliert dieser Heilpilz auch die Hormonproduktion der Nebenniere. Dadurch können die verengten Gefäße wieder weiter gestellt und der Blutdruck gesenkt werden.

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.