Diabetes

 
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Synonyme / Verwandte Begriffe

Zuckerkrankheit,
Stoffwechselerkrankungen
 

Eine Volkskrankheit unseres modernen Lebenswandels

Allein in Deutschland leiden rund 7,5 Millionen Menschen an Diabetes. Tendenz stei­gend! Beim Diabetes mellitus, auch Diabetes Typ II genannt, handelt es sich um eine Erkrankung, bei welcher der Zuckerstoffwechsel entgleist und dadurch der Blutzucker erhöht ist.

Verschiedene Formen des Diabetes

Der Typ-I-Diabetiker ist insulinabhängig. Es handelt sich um eine Autoimmun­erkrankung, die oft durch eine Infektionserkrankung (z. B. durch Viren) hervorgerufen wurde. Aber auch z. B. durch häufige Antibiotikagabe wird das Immunsystem derart aus dem Gleichgewicht gebracht, dass es zu einer Autoimmunerkrankung kommen kann. Deshalb ist Diabetes Typ I nur durch die Regulierung des Immunsystems günstig zu beeinflussen. Meist entsteht die Krankheit schon im Kindesalter und wird deshalb auch juveniler Diabetes genannt. Bei Kindern, die an Diabetes Typ I erkranken, geht häufig eine seelische Belastung wie zum Beispiel ein gefühlter Liebesentzug voraus. Aus diesem Grunde ist es unbedingt notwendig, den Stress von den Kindern wegzunehmen und ihnen viel Liebe und Zuneigung zu schenken.

Bei Diabetes Typ II mit dem metabolischen Syndrom spricht man von einem relativen Insulinmangel, da anfangs noch genügend Insulin produziert wird. Die Speicherorgane wie Leber und Muskelgewebe haben aber schon ihre Leistungsgrenzen erreicht und können nicht mehr Zucker ablagern.

Steigen die Triglyzeride auf über 150 mg/dl bzw. 1,7 mmol/l und können auch die Fettzellen keine Speicherzucker mehr einlagern, dann bleibt der Zucker mangels Speicherkapazitäten im Blut bei normalem oder oft sogar erhöhtem Insulinspiegel. Das Vorhandensein von Auto-Antikörpern gegen Insulin sowie gegen seine Rezeptoren an den Speicherzellen kann ebenso zu einem relativen Insulinmangel führen. Neben einer epigenetischen Veranlagung spielen vor allem falsche Ernährungsgewohnheiten, sprich Übergewicht, und mangelnde Bewegung eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Behandlung. Außerdem können zum Beispiel auch Infektionen, Stress oder Schwangerschaft einen Diabetes auslösen. Typische Symptome sind starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger, Juckreiz, Abgeschlagenheit und Infektanfälligkeit.

Heilpilze helfen bei Diabetes in mehrfacher Hinsicht. Patienten profitieren gleichzeitig von der Normalisierung des Blutzuckerspiegels, vom Rückgang der Durchblutungsstörungen und dem Abbau der Ablagerungen in den Arterien.

Die Nahrungsaufnahme

Unsere Nahrungsenergie nehmen wir in Form von Fetten, Eiweißen oder Kohlenhydraten zu uns. Kohlenhydrate stellen eine schnell verfügbare, beliebte Energiequelle dar. Im Verdauungstrakt werden sie zu einfachen Zuckermolekülen umgebaut. Dieser Zucker ist unser Hauptbrennstoff. Der Körper verwendet die Glukose entweder sofort zur Energieproduktion oder speichert sie als Glykogen in der Leber und in den Muskeln. Ist der Energiebedarf gedeckt und die Speicherkapazität in Leber und Muskeln erschöpft, wird überschüssige Glukose als Fett (Triglyzeride) gespeichert. Der Körper ist also in der Lage, aus Kohlenhydraten Fett zu produzieren! Diabetiker sollten deshalb eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsweise befolgen.

Eine Stoffwechselstörung mit Folgen  – Risikogruppe Übergewicht

Wenn man gefährdet ist, an Diabetes zu erkranken oder bei bereits bestehendem Diabetes, sollte man vor allem auf die Zufuhr der richtigen Kohlenhydrate achten. Nahrungsmittel, die nur aus Glukose oder Saccharose (z. B. Süßigkeiten oder zuckerhaltige Getränke) bestehen, werden sofort ins Blut aufgenommen und sind daher zu vermeiden. Auch Fast Food ist tabu! Bestehen die Kohlenhydrate jedoch aus Mehrfachzuckern, wie zum Beispiel beim Vollkornbrot mit Ballaststoffen, wird durch die länger andauernde Verdauung der Zucker langsamer in das Blut abgegeben. Wichtig ist hierbei auch das gute und lange Kauen der Nahrung und vor allem der kohlenhydrathaltigen Lebensmittel.

"Meine Zuckerwerte haben sich normalisiert. Der HbA-1c hat sich auf Werte zwischen 5,3 und 6,5 eingependelt." So beschreibt Herr P. Z. aus Limeshain die Wirkung des Coprinus und Maitake auf seinen Diabetes Typ II.

Sport

Durch regelmäßige körperliche Aktivität wird vermehrt Glukose in den Zellen verbraucht, der Blutzuckerspiegel sinkt. Außerdem wird durch Sport die Fettverbrennung angeregt und das Körpergewicht reduziert. Die Abnahme des Körpergewichts geht meist auch mit einer Senkung der Blutfettwerte und des Bluthochdrucks einher. Diese Faktoren spielen bei der Entstehung und dem Verlauf des Diabetes Typ II eine bedeutende Rolle.

"Mein Diabeteswert ist jetzt nahezu konstant. Toll, dass es auch beim Sport und anderen Aktivitäten nicht mehr zu einer Unterzuckerung kommt. Mein Zustand hat sich normalisiert. Ich bin sehr zufrieden und berichte anderen oft von meinem Erfolg", teilt uns Frau R. M. aus Ulm mit. Sie nimmt die Heilpilze Coprinus und Maitake ein.

Sehr hilfreich zeigt sich auch der natürliche Blutzuckerregulator Nopal, da er die Freisetzung der Zucker aus den Kohlenhydraten verlangsamt und es durch die Einnahme von Nopal-Saft nicht zur Unterzuckerung kommt. Wichtig ist es hier anzumerken, dass der Nopalsaft unbedingt vor dem Essen genommen werden muss. Wenn auch Zuckertabletten oder Insulin vor dem Essen genommen werden, dann kann es längerfristig zu einer Verschlechterung der Zuckerwerte kommen. Aus diesem Grunde empfehlen wir, die Zucker­tabletten oder das Insulin erst zwei Stunden nach dem Essen bei Bedarf zu geben, d. h. nur dann, wenn der Blutzucker dann noch über 150 mg/dl liegt.

Die optimale Therapie: Natürliche Behandlungs- und Heilmöglichkeiten mit Heilpilzen

Der Coprinus comatus (Schopftintling) enthält bioaktive Substanzen, die blutzuckersenkend wirken. Zudem regeneriert er die meist überlastete Bauchspeicheldrüse. In Studien wurde z. B. nachgewiesen, dass sich die Glykämie bereits 90 Minuten nach der Einnahme um ca. 41 Prozent verringerte. In besonderem Maße trägt auch der im Coprinus enthaltene Anteil an Vanadium, das offensichtlich insulin­ähnlich wirkt, dazu bei. Wichtig ist, dass Vanadium nicht isoliert zugeführt, sondern mit dem Pulver des gesamten Pilzes eingenommen wird. Zahlreiche Untersuchungen belegen die Wirksamkeit bei Diabetes Typ I sowie auch bei Diabetes Typ II.

Bei Diabetes Typ II mit dem metabolischen Syndrom sollte aber gleichzeitig auch immer der Pilz Maitake eingenommen werden. Zusammen mit dem Coprinus ist er einer der bedeutendsten Pilze in der Behandlung von Diabetes. Durch seine Wirkungsweise wird eine Regulation der Insulinrezeptoren erzielt, wodurch es zu einem Absinken der Triglyzeride kommt. Ebenfalls trägt der Auricularia zur Senkung der Blutfette bei. Er senkt sowohl das Gesamtcholesterol wie die Triglyzeride (Sheng & Sheng, 1998). Als Folge der Störungen des Zuckermetabolismus bei Diabetes wird das Blut leichter gerinnbar und konzentrierter, was zu Verdickungen der Kapillaren sowie zu Mikrozirkulationsstörungen führt. Darüber hinaus verbessert der Auricularia die Fließfähigkeit des Blutes. Die kombinierte Einnahme mit dem Reishi hat sich hier besonders bewährt. Dieser Heilpilz kann ebenfalls das Gesamtcholesterin senken, wirkt sich günstig auf die Herztätigkeit aus und kann entzündliche Prozesse reduzieren. Weiterhin übt er eine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem und die Emotionen aus. So können auch vegetativ bedingte Schwankungen des Blutdrucks aufgefangen und reguliert werden.

Zusätzlich zur Anwendung der Heilpilze empfiehlt sich auch bei Diabetes Typ II die Einnahme eines Esslöffels Nopal-Saft (Kaktusfeigenfrucht) dreimal täglich zu jeder Mahlzeit. Dabei sollte der Nopal-Saft mit etwas Wasser verdünnt werden. Nopal-Saft hemmt ein Ansteigen der Glukose- und der Insulinkonzentration und bewirkt somit eine Reduzierung des Cholesterol- und Triglyzeridanteils im Blut. Wird Nopal-Saft verabreicht, darf kein Insulin vor dem Essen gespritzt werden. Ebenso dürfen auch keine blutzuckersenkenden Tabletten vor dem Essen eingenommen werden. Nopal wirkt schnell, und er besitzt die herausragende Eigenschaft, dass es auch bei Sport oder einer Überdosierung nicht zu einer Unterzuckerung kommen kann.

Beim Diabetes Typ I und bei schlanken Typ-II-Diabetikern liegt aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin ein Energie- und Yin-Mangel der Lungen-, Milz- und Nieren-Meridiane vor. Zur Stärkung der Milz und zur Regulation des Autoimmungeschehens wird deshalb der Pilz Agaricus blazei murrill (ABM) eingesetzt, zur Unterstützung der Nierenfunktion der Pilz Cordyceps und zur Stärkung von Lunge und Leber der Reishi. Diese Heilpilze unterstützen die physische und psychische Leistungsfähigkeit der Diabetes-Patienten. Natürlich wird auch die Blutzucker senkende Wirkung des Coprinus genutzt.

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

Franz Schmaus im Interview