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Diabetes

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung. Auch beim Tier unterscheidet man den so genannten Typ I- und den Typ II-Diabetes.

Hunde erkranken meist am Typ I Diabetes, bei dem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse geschädigt oder zerstört werden. Betroffene Tiere leiden unter einem Mangel an Insulin, welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Durch das Fehlen von diesem Hormon bekommen die Zellen zu wenig Energie, obwohl genügend Zucker im Blut vorhanden ist.

Der Körper versucht den Energiemangel in den Zellen durch Abbau von Körperfett und Muskeln (Eiweiß) auszugleichen. Hierbei kommt es zu einer Anhäufung von giftigen Stoffwechselprodukten in den Ausscheidungsorganen.

Bei den betroffenen Tieren kommt es trotz vorhandenem Appetit zu Abmagerung, Schwäche, schlechter Wundheilung und fortschreitender Linsentrübung.

Beim Diabetes Typ I empfiehlt sich die Gabe des Coprinus. Dieser Heilpilz hat eine Schutzwirkung auf die insulinproduzierenden B-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Das im Coprinus enthaltene Vanadium wirkt, eingenommen als Pilzpulver vom ganzen Pilz, insulinähnlich. Der Agaricus blazei murrill (ABM) reguliert das Immunsystem, stärkt die Bauchspeicheldrüse und die Milz. Zur Unterstützung der Ausscheidungsorgane und zur Stärkung der Nierenfunktion empfiehlt sich die Gabe des Cordyceps, und zur Stärkung von Lunge und Leber der Reishi.

Katzen erkranken meist am Diabetes Typ II. Ursächlich für die Entstehung eines Diabetes Typ II sind Übergewicht und chronischer Bewegungsmangel. Die meisten Katzenfutter enthalten zu hohe Kohlenhydratanteile, wodurch Fettleibigkeit und Diabetes gefördert werden.

Nach der Fütterung steigt der Zuckerspiegel zu schnell an und es wird vermehrt Insulin von der Bauchspeicheldrüse freigesetzt. Die Zellen versuchen sich vor einer Zuckerüberfütterung zu schützen und lassen als Schutz gegen Zellschädigung nur soviel Zucker wie sie verbrennen können. Besteht ein Zuckerüberschuss, gelangt kein Zucker mehr in die Zellen, obwohl genügend Insulin im Blut vorhanden ist. Schulmedizinisch wird dies Insulin-Resistenz genannt.

PferdIst die aufgenommene Glukosemenge also höher als vom Organismus benötigt, wird die Restglukose in der Leber zu Fettzellen umgewandelt und als Fett in der Leber und später als Körperfett abgespeichert.

Zuckerkranke Katzen leiden unter starkem Appetit, Lustlosigkeit und neigen zu Infektionskrankheiten und Blasenentzündungen. Typische Folgeerkrankungen bei der Katze sind Gefäßverkalkung, Durchblutungsstörungen und chronisches Nierenversagen.

Zur Therapie gehört eine konsequente Nahrungsumstellung. Zusammen mit der Gabe von Heilpilzen wird so eine Normalisierung des Blutzuckerspiegels erreicht, so dass Insulingaben langfristig unnötig werden.

Die bioaktiven Polysaccharide des Coprinus erzielen eine stark blutzuckersenkende Wirkung. Das im Coprinus enthaltene Vanadium wirkt, eingenommen als Pilzpulver vom ganzen Pilz, insulinähnlich. Beim Diabetes Typ II sollte der Coprinus zusammen mit dem Maitake eingenommen werden. Die Einnahme des Maitake verbessert die Fettverbrennung und hilft, die Störungen des Fettstoffwechsels in Leber zu beseitigen und Fett abzubauen.

Wie die Katze, so erkrankt auch das Pferd am Diabetes Typ II, dem Equinen Metabolischen Syndrom. Neben Übergewicht und Bewegungsmangel kommt beim Pferd als Ursache das Equine Cushing-Syndrom in Betracht. Eines der häufigsten Symptome des Metabolischen Syndroms beim Pferd ist die Hufrehe.

Beim Equinen Metabolischen Syndrom wird wie beim Diabetes Typ II, neben dem Coprinus der Maitake gegeben.

Besteht bereits eine Hufrehe, fördert der Auricularia die Durchblutung der Huflederhaut bei der Hufrehe. Er verbessert die Sauerstoffversorgung und Fließfähigkeit des Blutes und stärkt die Gefäße. Der Reishi wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Wie der Auricularia verbessert er die Sauerstoffversorgung und hat eine kortisonähnliche Wirkung.