Durchblutungsstörung

 
Verwandte Artikel – bitte klicken

Arteriosklerose, Bluthochdruck, Auricularia, Reishi, Shiitake, Maitake, Cholesterin
 

Im menschlichen Blutkreislauf transportieren die Arterien das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in den gesamten Körper. Sind die Arterien gesund und elastisch, können sie sich unterschiedlichen Blutdrucksituationen anpassen und das Blut fließt ungehindert durch sie hindurch. Häufig durch eine ungesunde Lebensweise und Ernährung begünstigt, lagern sich Fettstoffe (Cholesterin, Triglyzeride, Homozystein) und später auch Kalzium und andere Stoffe an den Gefäßinnenwänden ab. Verengt sich das Gefäß, spricht man von "Arteriosklerose" oder umgangssprachlich "Arterienverkalkung". Die Behinderung des Blutflusses bewirkt, dass das unterversorgte Gewebe nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe erhält; außerdem können die verengten Gefäße leichter von Blutgerinnseln verschlossen werden.

Durchblutungsstörungen können prinzipiell an jeder Körperstelle auftreten. Meist sind allerdings die Beine betroffen, aber auch die Arme oder lebenswichtige Organe können in Mitleidenschaft gezogen werden. Kommt es zu Unterversorgung durch Verengungen in den Herzarterien, kann dies die koronare Herzkrankheit auslösen. Auch Herzinfarkt und Schlaganfall sind gefährliche Folgeerscheinungen von Durchblutungsstörungen. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, sind in der Regel gleich mehrere Arterien an unterschiedlichen Stellen im Körper betroffen.

Volkskrankheit Durchblutungsstörungen: Männer sind 4-mal häufiger betroffen als Frauen

Durchblutungsstörungen der Beine, im Volksmund als "Schaufensterkrankheit" oder auch "Raucherbein" bezeichnet, treten sehr häufig auf: Fünf bis 10 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden darunter*. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko einer Erkrankung stark an, besonders die Gruppe der 60 bis 70-jährigen ist aufgrund ihrer weniger elastischen Gefäße von Arteriosklerose betroffen.

*Quelle: Patienteninformation der Techniker Krankenkasse

Der Schlaganfall, eine fatale Folge von arteriellen Durchblutungsstörungen, betrifft nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Neurologie 250.000 Deutsche pro Jahr. Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2010 23.675 Menschen an einem Schlaganfall, der damit Platz 6 unter den 10 häufigsten Todesursachen in Deutschland belegt. Die koronare Herzerkrankung gilt in den Industrieländern sogar als Todesursache Nummer 1, während sie in Entwicklungsländern so gut wie keine Rolle spielt.

Man unterscheidet zwischen einem chronischen und einem akuten Krankheitsverlauf:

Die Hauptursache für den chronischen Krankheitsverlauf, der vor allem bei älteren Menschen auftritt, weil ihre Gefäße weniger elastisch sind, ist die Arteriosklerose. Unter einer Arteriosklerose versteht man die fortschreitende Verkalkung und Verhärtung der Arterien. Beim akuten (plötzlich auftretendem) Krankheitsverlauf ist häufig eine Embolie die Ursache. Hierbei verstopft ein Gefäß plötzlich, weil ein Blutpfropf, der an einer anderen Stelle im Körper entstanden ist, zu einem mit Plaques behafteten Blutgefäß transportiert wird, sich dort verfängt und dieses verschließt. Eine Embolie wird meist durch ein Blutgerinnsel (Thrombose) ausgelöst. Sind lebenswichtige Organe von einer Durchblutungsstörung betroffen, können die Folgen für den Patienten dramatisch sein: das Gehirn kann nur wenige Minuten ohne Sauerstoff überleben, Nieren und Leber wenige Stunden, das ruhende Herz immerhin mehrere Stunden. Bei andauernder Unterversorgung der Zellen sterben diese jedoch ab und es besteht die Gefahr, zum Beispiel einen Schlaganfall infolge einer plötzlichen Durchblutungsstörung im Gehirn oder einen lebensbedrohlichen Herz- bzw. Niereninfarkt zu erleiden. Aus diesem Grunde wäre eine Prophylaxe zum Beispiel mit dem Heilpilz Auricularia von großem Vorteil, da er die Bildung von Thrombosen weitestgehend verhindern kann.

Bluthochdruck ist ein typisches Symptom für Durchblutungsstörungen

Da die Erkrankung sich häufig über einen längeren Zeitraum unbemerkt entwickelt, vergehen manchmal Jahre - oder sogar Jahrzehnte - bis die Durchblutungsstörung überhaupt entdeckt wird. Über die Jahre können schon gravierende Schäden in den mangelhaft durchbluteten Körperregionen oder Organen entstanden sein, denn die ersten Beschwerden treten meist erst auf, wenn sich die betroffenen Arterien über die Hälfte ihres normalen Durchmessers verengt haben.

Umso wichtiger ist es, auf allgemeine Warnzeichen des Körpers, wie zum Beispiel Bluthochdruck zu achten und die Ursache abklären zu lassen. Je nachdem, welche Körperteile oder Organe von der Durchblutungsstörung bzw. Arteriosklerose betroffen sind, können die weiteren Symptome sehr unterschiedlich sein. Vorsicht ist geboten, sobald sich beim Gehen kurzer Strecken Schmerzen in den Beinen bemerkbar machen: Die sogenannte "Schaufensterkrankheit" hat ihre Ursache in verengten Arterien der unteren Gliedmaßen und wird vom Fachmann als "periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)" bezeichnet. Oft geht ihr eine Arteriosklerose voraus. Bleibt sie unbehandelt, beginnen die Beine auch im Ruhezustand zu schmerzen und im schlimmsten Fall stirbt das Gewebe völlig ab – das sogenannte "Raucherbein" entsteht. Aus diesem Grunde ist es wichtig, schon früh damit anzufangen, regelmäßig die hinweisgebenden Blut-Parameter zu kontrollieren. Dies sind der HDL-Wert sowie die Triglyzerid- und Homozystein-Werte.

Sie sollten unbedingt den Arzt aufsuchen, wenn sie Herzbeschwerden haben, denn die Verengung der Herzkranzgefäße kann bis zum Infarkt führen, wenn ein Gefäß komplett verstopft. Wird das Gehirn schlecht durchblutet, steigt die Gefahr eines Schlagan­falls. Die mangelhafte Versorgung des Gehirns macht sich zum Beispiel durch Schwindel, Verwirrtheit und Gedächtnisstörungen bemerkbar, eventuell können auch Gefühllosigkeit in den Armen oder Beinen sowie Sehstörungen auftreten.

Bei einer akuten Durchblutungsstörung wie zum Beispiel der Embolie kommt es binnen weniger Minuten aufgrund des Sauerstoffmangels zu heftigen Reaktionen wie Pulsverlust, Schmerzen, Blässe, Sensibilitätsverlusten, Taubheitsgefühlen, Muskel­schwäche, Lähmungen oder Schock.

Fettreiche Ernährung, ein Zuviel an schnell verwertbaren Kohlenhydraten, Übergewicht und Bewegungsmangel sind häufige Ursachen

Grundsätzlich ist die Abnahme der Gefäßelastizität ein Anzeichen des natürlichen Alterungsprozesses. Allerdings gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die besonders in den "wohlgenährten" Industrieländern das viel zu frühe Entstehen von Arteriosklerose begünstigen. An erster Stelle steht hier ein ungesunder Lebenswandel: Falsche, zu cholesterinreiche tierische Ernährung steht im Verdacht, zu Ab­lagerungen an den Gefäßwänden zu führen. Weiterhin sind erhöhte Blutfettwerte und hier vor allem erhöhte Triglyzeridwerte, Rauchen verbunden mit erhöhten Homozysteinwerten, Bewegungsmangel, erhöhter Blutdruck, Diabetes mellitus, Stress und Übergewicht Gift für die Arterien.

Das konsequente Ändern der ungesunden Lebensweise ist die beste Therapie

Die gute Nachricht: Ändert man konsequent die ungesunden Lebensgewohnheiten, lässt sich das Fortschreiten der Arteriosklerose nicht nur verlangsamen, sondern im besten Fall sogar komplett stoppen, bzw. die Plaques können sogar wieder abgebaut werden.

Als wichtigste Maßnahme gilt eine vollwertige, ausgewogene und zucker – und fettarme Ernährung. Viel frisches Obst, Gemüse, Pilze, Vollkornprodukte, Fisch, wenig mageres Fleisch und pflanzliche Öle - bitte nicht erhitzen - sollten auf Ihrem Speiseplan stehen. Zu vermeiden sind Wurst, fettes Fleisch, Weißmehlprodukte und Süßigkeiten. Hören Sie auf zu rauchen, reduzieren sie Stressfaktoren in Ihrem Leben und bewegen Sie sich regelmäßig, bzw. machen sie regelmäßig Sport.

Wird eine Durchblutungsstörung in den Beinen oder Armen rechtzeitig entdeckt, empfehlen sich außerdem regelmäßiges Gehen, Zehenstandübungen, Knieübungen, Radfahren und generell körperliche Bewegung bzw. eine gezielte Bewegungstherapie. Ergänzend haben sich zur Anregung der Durchblutung wechselwarme Bäder bewährt.

Bei einer akut auftretenden Durchblutungsstörung ist sofortiges Handeln nötig, da Lebensgefahr zum Beispiel durch Herzinfarkt drohen kann. Hier wird gegebennfalls ein den Verschluss verursachender Blutpfropf operativ entfernt und ein "Bypass" gelegt.

Mit Mykotherapie wirksam vorbeugen und behandeln:

Weil Durchblutungsstörungen oft durch arteriosklerotische Veränderungen in den Gefäßen entstehen und es durch die Verengung der Gefäße leichter zur Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) kommen kann, ist es wichtig, die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern. Hier leistet der Heilpilz Auricularia ganz Erstaunliches: Durch seinen Inhaltsstoff Adenosin verbessert er die Fließfähigkeit des Blutes, wirkt gefäßerweiternd und vermindert so das Thromboserisiko. Zudem hat er die positive Eigenschaft, den Gesamt­cholesterinspiegel zu senken.

Da das schlecht durchblutete Gewebe zu wenig Sauerstoff erhält und es in der Folge zu Schmerzen in den betroffenen Körperteilen oder Organen kommen kann, empfiehlt sich die zusätzliche Einnahme des Reishi: Er reduziert entzündliche Prozesse und bewirkt eine höhere Sauerstoffsättigung des Blutes, was sich positiv auf die Herztätigkeit auswirkt und außerdem einen schmerzlindernden Effekt hat, weil die Gliedmaßen und Organe wieder besser mit dem lebenswichtigen Sauerstoff versorgt werden. Seine ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem balanciert die Emotionen aus, so dass auch vegetativ bedingte Schwankungen des Blutdrucks aufgefangen und normalisiert werden können.

Liegt der Durchblutungsstörung eine Fettstoffwechselstörung zugrunde, können die Heilpilze Shiitake und Maitake eingenommen werden. Der Shiitake bringt einen zu niedrigen Wert des "guten Cholesterins" HDL wieder zurück in den Normbereich. Ab einem HDL-Wert von 60 mg/dl oder 1,5 mmol/l können die Ablagerungen sogar wieder abgebaut werden. Das ist wichtig, damit das ge- und verbrauchte Cholesterin wieder zur Leber transportiert und dort abgebaut werden kann, statt sich in den Arterienwänden abzulagern und diese krankhaft zu verengen. Der Maitake führt zur Senkung erhöhter Triglyzeridwerte, verbessert den durch eine zu hohe Kohlenhydrat­zufuhr verschlechterten Fettstoffwechsel, indem er eine Lipidakkumulation (Ansammlung von Fetten) in der Leber und einen Anstieg der Triglyzeride verhindern hilft. Unter seiner Gabe können auch Plaques (als Plaques werden kleine, fleckförmige, entzündliche Veränderungen der Blutgefäße bezeichnet, die im Rahmen einer Arteriosklerose auftreten und unter anderem Cholesterin, Triglyzeride oder Homozystein enthalten) wieder leichter abgebaut werden.

Ein oft vernachlässigter Arteriosklerose-Risikofaktor ist ein erhöhter Homozystein-Wert. Liegt dieser über 8 mmol/l, so ist das ein Anzeichen, dass die Vitamin B-Versorgung des Körpers gestört ist. Die Ursache kann zum einen in einem schlechten Darmmilieu liegen; aber auch eine Lebensweise, die dem Körper zu viel B-Vitamin raubt - verursacht durch Rauchen, eine zu hohe Zufuhr von Zucker bzw. kurzkettigen, also schnell verwertbaren Kohlenhydraten und Alkohol - kann dahinter stecken. Hier ist der Heilpilz Pleurotus sehr nützlich, denn zum einen ernährt er die wertvollen probiotischen Darmbakterien und eliminiert andererseits schädliche, so genannte dysbiotische Darmkeime. So wird das Darmmilieu wieder verbessert und die B Vitamine können wieder über den Darm aufgenommen werden. Zum anderen versorgt der Pleurotus selbst den Körper mit fast allen B-Vitaminen. Zu einem gesunden Darmmilieu gehört auch ein guter und in der Menge ausreichender Gallenfluss. Um diesen zu fördern, kann es sehr nützlich sein, in Kombination mit dem Pleurotus noch weitere Bitterstoffe zu sich zu nehmen. Auf den Nahrungsergänzungsmittel-Markt gibt es hier eine ganze Reihe empfehlenswerter Präparate. Fragen Sie uns einfach danach; wir helfen Ihnen gerne weiter.

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.