Hauterkrankungen

 
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Magen-Darm-Erkrankungen,
Cordyceps, Coriolus, Hericium,
Pleurotus, Polyporus, Reishi


Synonyme / Verwandte Begriffe

Psoriasis, Vitiligo
 

Die Haut ist der Spiegel der Psyche

Die Aufgaben der Haut als eines der großen Organe des Menschen sind vielfältig. Sie dient der Wärmeregulation, erfüllt Aufgaben als Sinnesorgan und vermittelt Informationen über das Befinden. Sie spielt eine entscheidende Rolle als Schutzschild zwischen Innen und Außen. Generell können Hauterkrankungen mit einem Immundefizit zusammenhängen und / oder Symptome einer Toxinüberlastung sein.

Faktoren, die sich auf die Hautsymptomatik auswirken

  • Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts

  • Stoffwechselschlacken

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Chemikalien

  • Chronische Darmfunktionsstörungen

  • Allgemeine Abwehrschwäche des Körpers

  • Psychosozialer Stress, Leistungsüberforderung

  • Psychische Spannungszustände

  • Unterdrückte Ausleitung der Haut durch Medikamente

Zeigen sich Hauterscheinungen, ist oft der Regelkreis der Entgiftung gestört. Wenn zwei der vier Ausscheidungsorgane (Leber, Lymphsystem, Magen-Darm oder Nieren) nicht mehr in der Lage sind, die Entgiftung zu gewährleisten, nimmt der Körper die Haut als fünftes Ausscheidungsorgan dazu. Die entsprechenden Entgiftungsorgane können mit verschiedenen Heilpilzen unterstützt werden.

Der Reishi besitzt einen großen Organbezug zur Leber. Er unterstützt sie in ihrer Funktion als größtes Entgiftungsorgan. Die enthaltenen Polysaccharide regulieren das Immunsystem und beschleunigen den Entgiftungsprozess. Durch die hauptsächlich im Fruchtkörper des Pilzes enthaltenen Triterpene wird die Histaminausschüttung herabgesetzt. Das wirkt sich z. B. positiv auf einen vorhandenen Juckreiz aus. Die zusätzliche Einnahme von OPC-Kapseln in Verbindung mit natürlichem Vitamin C beugt überschießenden Reaktionen vor und verstärkt durch die starke antioxidative Wirkung die heilenden Kräfte des Reishi auf die Haut.

Frau S. F. litt unter Juckreiz und Hautausschlägen. Über acht Wochen nahm sie Shiitake und Reishi ein. Der Juckreiz wurde sehr schnell besser und bald schon bildeten sich ihre Symptome vollständig zurück. Auch Frau Andrea Bürger aus Münster berichtet uns, dass ihr der Reishi bei ihrem Hautausschlag sehr geholfen hat. Nachdem sie diesen in China auch "Pilz des ewigen Lebens" genannten Heilpilz über einen Zeitraum von anderthalb Jahren eingenommen hatte, war sie vollständig geheilt.

Treten Hauterkrankungen zusammen mit einer Beeinträchtigung des Magen-Darm-Traktes auf, wird aufgrund der in ihm enthaltenen Erinacine zusätzlich der Pilz Hericium eingesetzt. Er schützt die Darmschleimhaut und trägt zu ihrem gesunden Aufbau bei. Dadurch wird auch ihre Schutzschicht, die keine Gifte, Mikroorganismen oder pathologischen Stoffwechselprodukte in den Körper lässt, wieder regeneriert. Ist die Darmflora gestört, zeigt sich die Ausprägung des Krankheitsbildes umso intensiver. Zudem stärkt und regeneriert Hericium die Mundschleimhaut. Der Pilz Pleurotus stärkt die Darmflora zusätzlich, indem er das Wachstum der von der Darmschleim­haut benötigten probiotischen Bakterien unterstützt.

Laut chinesischer Medizin hat die Lebensenergie ihren Sitz in der Niere. Ist diese geschwächt, was sich auch in Kältegefühlen der Extremitäten äußern kann, unterstützt der Cordyceps sinensis diese Energie und verleiht Ausdauer, Kraft und Willensstärke. Er besitzt den größten Nierenbezug unter den Heilpilzen. Er stärkt die Nieren, fördert die Entgiftung über die Nieren und hat zudem einen aus­gleichenden Einfluss auf den Hormonhaushalt. Durch die Erhöhung der psychischen Energie hilft er auch bei Depressionen. Psychische Komponenten und Stress können nämlich dafür verantwortlich sein, dass "die Haut blüht".

Der Cordyceps wird auch eingesetzt bei Ödemen, die durch eine Nierenschwäche hervorgerufen werden. Hier empfiehlt sich die Kombination mit dem Pilz Polyporus umbellatus, der bei Störungen im Lymphsystem eingesetzt wird. Er wirkt als Diuretikum und fördert so die Entwässerung und gleichzeitig die Natrium- und Chloridausscheidung sowie die Ausleitung von Toxinen über die Lymphe. Im Gegensatz zu etlichen schulmedizinischen Diuretika führt er durch seine Polyporusterone aber nicht zu einer erhöhten Ausscheidung von Kalium, das sehr wichtig für unseren Körper ist.

"Ich litt schwer unter Neurodermitis. Vor 10 Jahren waren ein bis zwei Stellen der Haut betroffen, vor fünf Jahren etwa fünf Stellen und dieses Jahr dann der ganze Körper. Weder Salben, noch UVA-Bestrahlung, Solebäder oder Salz- und Lichttherapie haben mir geholfen. Dann nahm ich für drei Monate den Heilpilz Reishi. Schon nach drei Wochen setzte die Heilung der Wunden und ein Nachlassen des Juckreizes ein. Nach fünf Wochen war ein deutlicher Rückgang der Allergie zu verzeichnen. Jetzt sind nur noch zwei Haustellen betroffen und die Dermatitis ist zu 90 Prozent geheilt." Frau M. F. aus Pfaffenhofen

Da für eine schöne Haut eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wichtig ist, sind Heilpilze eine gute Quelle für den Körper, das Immunsystem zu regulieren, den Körper in seiner Entgiftungsleistung zu unterstützen und so zum Wohlbefinden beizutragen. Generell empfiehlt sich eine Basiskur von mindestens drei Monaten – besser aber noch länger – durchzuführen.

Hinweis

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.