Persönliche und kostenlose Beratung unter:

Deutschland:
06047 / 988 530

Schweiz:
+41 (0)52 / 7 440 444
HerrFrau





Newsletter abbestellen


Herzerkrankungen

Das Herz ist eines der wichtigsten Organe im Körper. Ohne das Herz kann der Körper nicht existieren. Über das Blut ist es mit allen Organen des Körpers verbunden und versorgt diese mit Blut. Arbeitet das Herz nicht richtig, hat dies Auswirkungen auf alle anderen Körperorgane.

Das Herz ist auch das Zentrum von Liebe und Freude. Je stärker ein Tier seine Freude zeigen kann, desto stärker ist auch sein Herz. Es gibt keine ehrlichere Liebe als die eines Tieres zu seinem Herrn. Tiere lieben vorbehaltlos und bedingungslos, sie lieben von ganzem Herzen. Manchmal vergessen sie über die Liebe zu ihrem Herrchen auch sich selbst und überfordern sich, so dass ihr Herz geschwächt wird. Muss ein Tier Leid und Schmerz ertragen, so wird sein Herz krank.

Erworbene Herzerkrankungen machen den überwiegenden Teil der Herzkrankheiten bei Tieren aus. Das oftmals erste und einzige Symptom ist Husten, der aufgrund des anfangs nur gelegentlichen Auftretens bei Belastung von den Tierbesitzern meist nicht mit einer Herzerkrankung in Verbindung gebracht wird. Dies ist einer der Gründe, weshalb erworbene Herzerkrankungen oftmals erst sehr spät festgestellt werden. In diesem Sinne ist es empfehlenswert, seine Tiere genauestens im Auge zu behalten und schon früh auf derartige Erscheinungen zu reagieren. Eine Heilung ist nur bei sehr frühzeitiger Behandlung möglich.

Für die überwiegende Zahl der erworbenen Herzerkrankungen, nämlich die Klappen- und Myocarderkrankungen, gibt es keine schulmedizinische Behandlungsmöglichkeit. Diese Erkrankungen führen früher oder später alle zu dem gleichen Erscheinungsbild, nämlich zu einer Herzinsuffizienz. Von einer Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz trotz Kompensationsmechanismen nicht mehr in der Lage ist, den Körper ausreichend mit Blut zu versorgen. Sie kann als Folge jeder Herzerkrankung auftreten und ist bei Hunden und Katzen eine häufig auftretende Erkrankung. Bei einer Linksherzinsuffizienz sind überwiegend Symptome wie Husten, Atemnot und Lungenödeme sichtbar. Dies sind Anzeichen für eine Stauung im Lungenkreislauf. Bauchwassersucht (Aszites), Wasseransammlungen im Bauchraum (Hydrothorax), Vorderund Hinterbeinen (periphere Ödeme) sind Zeichen einer Rechtsherzinsuffizienz. Je nach Schweregrad der Erkrankung treten die Symptome in Ruhe oder bei Belastung auf. Bei einer fortgeschrittenen Herzinsuffizienz werden alle Symptome einer Links- und Rechtsherzinsuffizienz sichtbar.

KatzeEin optimales Körpergewicht ist eine wichtige Voraussetzung bei Herzerkrankungen. Bei übergewichtigen Patienten sollte mit einer Gewichtsreduktion möglichst sofort begonnen werden, da ansonsten das Herz unnötig belastet wird. Hierbei ist auf natriumarme Kost zu achten, wobei die Natriumaufnahme dem Schweregrad der Erkrankung angepasst werden sollte. Die Fütterung erfolgt in mehreren kleinen Mahlzeiten. Bei Hunden und Katzen sollte auf fettes Fleisch möglichst verzichtet werden. Zur Entwässerung empfiehlt sich die Zugabe von Reis.

Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist die Bewegung. Extreme Belastungen sind mit einem herzkranken Tier zu unterlassen. Die Bewegung sollte der Erkrankung und der körperlichen Verfassung angepasst werden. Dies kann je nach Tagesform erheblich variieren. Stress und überhitzte Räume sind bei Hunden und Hauskatzen zu vermeiden.

Mit der Mykotherapie wird eine Verbesserung der Erkrankungen, eine Verzögerung des Krankheitsverlaufs oder bei sehr frühzeitiger Behandlung eine Heilung erreicht.

Reishi verbessert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels und senkt den Sauerstoffverbrauch des Gewebes. Er hilft bei Herzschwäche, starken Blutdruckschwankungen und Herzrhythmusstörungen. Der Auricularia wirkt gefäßerweiternd und verbessert die Fließfähigkeit des Blutes. Zudem wirkt er blutverdünnend sowie nachlastsenkend (auswurffördernd). Cordyceps verbessert die Durchblutung der Nieren. Seine Einnahme wirkt Unregelmäßigkeiten der Herztätigkeit entgegen, senkt die Vor- und Nachlast. Polyporus entwässert und steigert den Harnfluss. Durch die vermehrte Wasserausscheidung sinkt der Blutdruck, das Herz wird entlastet und die Vorlast gesenkt (wirkt gegen die Stauung). Der venöse Druck fällt, dies wirkt einer Lungenstauung und Ödembildung entgegen.