Allergien
Eine Zunahme der allergischen
Erkrankungen finden wir in allen Unterkategorien:
Anwendungsgebiete:
- Atemwegsallergien
- Arzneimittelallergien
- Futtermittelallergie
- Haut- und Schleimhautallergien
- Kontaktallergien
Allergien stellen eine
Überempfindlichkeit des Organismus gegenüber Substanzen aus unserer
Umwelt dar. Die Zunahme von Allergien ist nicht nur in der
Humanmedizin, sondern auch in der Tiermedizin, speziell bei Hunden,
zu beobachten.
Ein hoher Eiweißgehalt im Futter wird
mitverantwortlich für das Entstehen von allergischen Reaktionen
gemacht. Ebenfalls können Hunde und Katzen, ähnlich wie Menschen
auf Nahrungsbestandteile, allergisch auf Futtermittelbestandteile
reagieren.
In der Medizin werden vier
Reaktionstypen, die den Charakter einer Erkrankung erlangen können,
unterschieden. Diese können auch als Mischformen auftreten.
(Bild: Fotolia)
Allergische Reaktionstypen:
Typ I: Allergie vom Soforttyp.
Nach einer Sensibilisierung gegenüber einem bestimmten Allergen
kommt es beim Zweitkontakt zur pathologischen Reaktion. Diese tritt
unmittelbar oder wenige Minuten nach dem Kontakt mit dem jeweiligen
Allergen ein. Ursachen können z.B. sein: Atopie (eine erbliche
Überempfindlichkeit), Futtermittelallergie, Flohallergie,
verschiedene Unverträglichkeiten auf Medikamente
(Penicillinallergie).
Typ II: Zytotoxischer Typ. Hier
werden Antikörper gebildet, die sich gegen Bestandteile von Zellen
oder Zellmembranen richten. Deshalb werden sie auch zytotoxische
Reaktionen genannt. Verschiedene Auslöser hierfür können sein:
Viren, Bakterien und auch Medikamente.
Typ III: Immunkomplextyp. Hier
sind Immunkomplexe (Verbindungen von Antigen und Antikörper)
beteiligt. Krankhafte Entgleisungen können sich in lokal begrenzten
oder allgemeinen Reaktionen äußern.
Typ IV: Spättyp. Hierbei
handelt es sich um eine zellvermittelte Überreaktion vom verzögerten
Typ. Hier bilden die sensibilisierten T-Zellen die Grundlagen und
nicht die Antikörper, wie bei den anderen Allergieformen. Deshalb
wird diese Reaktion auch als verzögerte Allergie bezeichnet, weil
sie sich erst nach 24-48 Std. maximal manifestiert. Auslöser können
z.B. Kontaktallergien, Flohallergie oder auch Reaktionen auf
Parasitenbefall (Demodexräude) sein.
Symptome
Meist treten Symptome an den
Schleimhäuten von Nase, Augen und Rachen auf. Dies geht einher mit
Juckreiz, Rötung, Schwellung, Nesselfieber, Alopezie (Haarausfall),
Husten und Zusammenziehung der Bronchien.
Grundsätzlich gilt für alle Formen
der Allergie, dass eine erbliche Disposition vorhanden ist,
prinzipiell aber jedes Tier zum „Allergiker" werden kann.
Die Allergie beruht auf einer
Fehlregulation und überschießenden Abwehrreaktion des Immunsystems.
Die eigentliche Aufgabe des Immunsystems besteht in der Abwehr von
Krankheitserregern, wie z.B. Bakterien, Parasiten und Viren.
Allergien machen sich selten nur an
einem Organsystem bemerkbar. Zumindest bei chronischen Verläufen
kommt es früher oder später sowohl zu Symptomen an der Haut als
auch zu Symptomen in den Atemwegen. Ursächlich ist fast immer auch
die Schleimhaut des Verdauungstraktes betroffen.
Folgende Pilze können bei Allergien
erfolgreich eingesetzt werden:
ABM
- reguliert das gesamte Immunsystem
- Aktivierung der humoralen Abwehr
Gute Kombination bei allen Allergien mit dem Reishi.
Reishi
- Der Reishi vermindert die Histaminausschüttung (wohltuend bei Juckreiz und Entzündungen)
- hat eine dem Kortison ähnliche Wirkung, Entzündungen an den Schleimhäuten werden gelindert
- sichert die Sauerstoffversorgung des Körpers
- reguliert das Immunsystem
- stärkt die Lunge
- unterstützt die Leber in ihrer entgiftenden Funktion
Hericium
- fördert den gesunden Aufbau der Darmschleimhaut bei Futtermittelallergien oder Störungen der Darmflora, so dass Allergie auslösende Stoffe aus dem Futtermittel nicht so leicht die Darmwand passieren können
- sollte in der Basistherapie von allergischen Erkrankungen immer eingesetzt werden
Polyporus
- hilft bei Veranlagung zu einem schwachen Lymphsystem, hierbei kann es nämlich häufig zu Schnupfen kommen
- sollte eingesetzt werden, wenn zu viel Flüssigkeit und Schleim im Körper vorhanden ist
Zusätzlich zu der Behandlung mit Pilzen, sollte bei allergischen Erkrankungen das Futter des Tieres überprüft werden. Auf „stark industriell" verarbeitetes Futtermittel (Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Farbstoffe) sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.







