Alternative Medizin
Aus Erfahrungen lernen, was uns gut tut
Alternative Medizin ist in der Tradition aller Völker unserer Welt verankert. Sie ist so vielfältig wie ihre Herkunft aus den verschiedensten Kulturen. Wenn es Gemeinsamkeiten alternativer Heilmethoden gibt, so sind die starke Naturverbundenheit und der bewusste Umgang mit der eigenen Person zu nennen. Faktoren, die ein gesundes Leben fördern - vor allem die Ernährung - spielen dort eine große Rolle. Aus diesen Traditionen können wir auch für die heutige Zeit lernen, nämlich das Selbstbewusstsein für den eigenen Körper zu stärken und wieder ein Gespür dafür zu entwickeln, was uns selbst gut tut und notwendig ist. Denn ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen - in diesem Fall dem eigenen Körper - kann nur in Eigenverantwortung geschehen. Das Einhalten von Fastenzeiten zum Beispiel wurde früher nie in Frage gestellt und hat sicherlich dazu beigetragen, bestimmte Erkrankungen wie das heute so häufig auftretende Wohlstandssyndrom zu vermeiden.
Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zum Wohlbefinden
Die Auswirkungen vieler Lebensstile und der damit verbundenen Ernährungsgewohnheiten auf die Gesundheit werden heute stark vernachlässigt. Auch wenn gewisse Stärken und Schwächen in unserem Körper schon seit der Geburt angelegt sind, wird letztendlich das sich ständig neu bildende Gewebe aus den Substanzen aufgebaut, die wir dem Körper regelmäßig zu führen. Gesundes Gewebe kann nur aus gesunder Nahrung aufgebaut werden. Deswegen sollten wir möglichst frische und naturbelassene Lebensmittel zu uns nehmen, die frei sind von Konservierungsmitteln und Zusatzstoffen. Ebenso entscheidend ist die Nahrungsmenge: Sie sollte der individuellen Verdauungskraft angepasst sein. Nur wenn die aufgenommene Nahrung von unserem Körper auch verwertet werden kann, entsteht gesundes Gewebe. In der heutigen Zeit wird die Verdauungskraft vor allem durch Stress gestört, wir fühlen uns dann nach dem Essen oft müde oder es kommt zu Verdauungsstörungen. Gesunde Ernährung und ein ausgeglichener Lebensstil sind die Basis unserer Gesundheit.
Ganzheitlich, individuell und ohne Nebenwirkungen
Alternative Medizin betrachtet stets den ganzen Menschen und nicht nur die Krankheit: Warum reagiert eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt mit bestimmten Symptomen? So kann es vorkommen, dass eine bestimmte Erkrankung bei verschiedenen Personen mit unterschiedlichen Therapien behandelt wird, da die Ursache der Erkrankung eine andere ist. Ziel alternativer Medizin ist es also, nicht nur Symptome zu verringern, sondern Ursachen zu erkennen und zu behandeln. Wird bei Asthma zum Beispiel nicht ursächlich behandelt, kann es im späteren Verlauf zu Hauterkrankungen kommen - die Krankheitsursache sucht sich eine andere Ausdrucksform.
Durch die Verwendung von natürlichen Substanzen kommt nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen wie bei herkömmlich eingesetzten Medikamenten. Sehr hilfreich ist die Anwendung alternativer Heilmethoden schließlich bei chronischen Erkrankungen - hier stößt die Schulmedizin oft an ihre Grenzen.







