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Bewegungsapparat

Bei den Erkrankungen des Bewegungsapparates unterscheidet man:

Adaptionskrankheiten des Skeletts

Hierbei handelt es sich um alle diejenigen Störungen, bei denen ein Missverhältnis zwischen dem aktuellen Stand der Knochenentwicklung und der vorhandenen Krafteinwirkung besteht.

Wie z.B. zu frühes oder zu intensives Training bei Sportpferden und Hunden.

Diese überfordernde Krafteinwirkung wirkt sich in erster Linie an dem beim jugendlichen Tier labilen Knorpelknochengrenzen in Form lokaler traumatisch bedingter Schäden aus. Es resultieren Osteochondrosen (Absplitterung von Gelenkknorpeln) gefolgt von Arthrosen (degenerative Gelenksentzündung).

Generalisierte Stoffwechselstörungen des Skeletts

Tiere - Heilen mit PilzenDies betrifft die Störungen der Funktion des Knochens als Mineralstoffspeicher. Fehlt es an Kalzium oder Phosphor, kann der Knochen nicht ausreichend mineralisiert werden, es entstehen Osteomalazie (Mineralisierungsstörung des Knochens) und Rachitis (Erweichung der Knochen). Werden durch die endokrine Steuerung vermehrt Knochenmineralien abgebaut, kommt es zu Osteodystrophie (Stoffwechselerkrankung der Knochen). Durch Fehlen von physiologischen Belastungen und wenn zu wenig Knochen neu gebildet wird, kommt es zur Osteoporose (Knochenschwund). Mineralisierungsstörungen werden in der Folge traumatischer Einwirkungen schneller zu Schäden führen.

(Bild: Fotolia)

Gelenkentzündungen

Veränderungen in der Zusammensetzung der Synovia (Gelenkschmiere) können sich auf den Gelenkknorpel bzw. die Gelenkkapsel auswirken. Das physiologische Zusammenspiel der Gelenkstrukturen ist damit gestört. Bei schlechter Durchblutung bzw. schlechter Ernährung des Knorpels, bei Infektionen, bei traumatischen Einwirkungen von außen oder Verletzungen sowie bei vielen Autoimmunprozessen kommt es dann zur Synovitis (Entzündung der inneren Schicht der Gelenkkapsel) mit Übergreifen der entzündlichen Prozesse auf den Knorpel und den Knochen und anschließender Knorpel- oder Knochendestruktion.

Folgende Pilze können bei Erkrankungen des Bewegungsapparates hilfreich eingesetzt werden:

Reishi

  • wirkt entzündungshemmend

Shiitake

  • verhindert Ablagerungen in den Arterien, bzw. entfernt diese

Maitake

  • hat einen starken Bezug zu den Knochen und aktiviert die Osteoplasten (Zellen, die den Knochenaufbau fördern)

Pleurotus

  • entspannt Muskeln, Sehnen und Gelenke, stärkt die Venen