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Diabetes

Beim Diabetes mellitus handelt es sich um eine komplexe Störung des Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsels mit absolutem oder relativem Insulinmangel. Ursachen können z.B. Pankreatitis, Amyloidose (krankhafter Ablagerungsprozess, ausgelöst von unterschiedlichen Stoffwechseldefekten) und Adipositas (Fettleibigkeit) sein. Auch psychische Faktoren scheinen verschiedentlich eine Rolle zu spielen.

Es gibt insulinabhängigen Diabetes (vergleichbar mit dem Typ 1 des Menschen). Hier ist zwar Zucker im Blut vorhanden, er kann aber nicht in die Zellen gelangen. Das Tier bemüht sich durch gesteigerte Futteraufnahme diesem Mangel entgegenzuwirken. Die aufgenommenen Nährstoffe werden hierbei nur unzureichend verwertet. Die Tiere nehmen also ab, obwohl sie deutlich mehr fressen.

Tiere - Heilen mit PilzenBei insulinunabhängigen Diabetes (vergleichbar mit dem Typ 2 des Menschen) produziert die Bauchsspeicheldrüse zwar Insulin, der Körper kann dies aber nicht normal verwerten. Eine verzögerte Insulinausschüttung und eine Insulinresistenz der Zielorgane sind hier charakteristisch.

Der sekundäre Diabetes ist eine Form der Zuckerkrankheit die auf eine andere Grunderkrankung zurückzuführen ist. Die Symptome sind gewissermaßen nur eine Folgeerscheinung eines anderen Leidens. Ursachen können z.B. Bauchspeicheldrüsenentzündung und eine Schilddrüsenüberfunktion sein.

Bei der sekundären Form ist es wichtig, die Grunderkrankung herauszufinden, um die Heilpilze gezielt einsetzen zu können.

Diabetes insipidus hingegen ist eine Störung in der Regulation des Flüssigkeitshaushaltes im Organismus. Es kann als Folge einer Schädigung des Hypothalamus oder Hypophysenhinterlappens auftreten (traumatisch oder entzündlich). Hier spricht man von der zentralen Verlaufsform. Als renale Form bezeichnet man die Erkrankung, wenn die Störung durch eine Endorganresistenz der Nieren ausgelöst wird (Fehlen von ADH-Rezeptoren). Schließlich kann der Diabetes insipidus auch Folge einer psychogenen Polydipsie (seelisch bedingter krankhafter Durst) sein.

(Bild:Fotolia)

Folgende Pilze können bei Diabetes hilfreich eingesetzt werden:

Bei insulin-abhängigem Diabetes:

ABM

  • reguliert das gesamte Immunsystem, insbesondere bei Autoimmunerkrankungen

Coprinus

  • bewirkt eine erhöhte körpereigene Insulinausschüttung. Außerdem hat er einen starken Bezug zur Bauchspeicheldrüse.

 

Bei insulin-unabhängigem Diabetes:

Maitake

 

  • senkt den Blutzuckerspiegel. Dabei wird die Insulinsensitivität der Zellen erhöht und somit eine bessere Verwertung von Zucker in den Zellen ermöglicht. Er verhindert zudem die Einlagerung von Fett im Gewebe, was sehr wichtig bei Diabetes ist.

Coprinus

  • bewirkt eine erhöhte körpereigene Insulinausschüttung. Außerdem hat er einen starken Bezug zur Bauchspeicheldrüse.

Bei der sekundären Form, ist es wichtig, die Grunderkrankung herauszufinden, um die Heilpilze gezielt einsetzen zu können.

Bei Diabetes insipidus:

Cordyceps

  • hat einen starken Bezug zu den Nieren und stärkt diese in ihrer natürlichen Funktion
  • wenn Stress oder Ängste der Auslöser sind

Reishi

  • bei entzündlichen Prozesse