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Tumorerkrankungen

Der Begriff Tumor bezeichnet in der allgemeinen Entzündungslehre jede Art von Vergrößerung / Schwellung (z.B. Leber- und Milztumor, also Leber- und Milzschwellung bei Infektionskrankheiten). Im Rahmen der Onkologie kommt diesem Begriff allerdings eine andere Bedeutung zu, es handelt sich dann hierbei um eine Zell- und Gewebeneubildung durch Störung der Wachstumsregulation eines Gewebes.

Der Begriff Geschwulst (Tumor) trifft für eine Gewebsvermehrung erst dann zu, wenn das Wachstum mit dem des normalen Gewebes nicht mehr koordinierbar ist und wenn das Wachstum auch dann anhält, wenn der auslösende Reiz nicht mehr direkt wirksam ist. Dieser Begriff stellt den Tumor in einen klaren Gegensatz zur Regeneration.

Tiere - Heilen mit PilzenKrebs ist keine Erbkrankheit. Trotzdem gibt es eine erbliche Disposition, bedingt durch gewisse chromosomale Eigenheiten oder bestimmte familiäre Vorerkrankungen, die eine gewisse Entartungstendenz aufweisen. Chemische Kanzerogene greifen direkt oder indirekt an der DNA des Zellkerns an. Man spricht in diesem Zusammenhang von somatischer Mutation, zellulärer Transformation und Krebsentstehung.

(Bild: Fotolia)

Krebs ist eine bei Haustieren häufig auftretende Krankheit und nimmt mit dem Älterwerden des Tieres zu. Hunde erkranken ebenso oft wie Menschen an Krebs, während dies bei Katzen weniger der Fall ist. Krebserkrankungen sind die Ursache von beinahe der Hälfte der Todesfälle bei Tieren über 10 Jahren. Einige Ursachen, die zur Bildung von Tumoren führen, sind genau bestimmt; aber es bleibt noch vieles zu erforschen. Manche krebserregende Faktoren sind Viren, Parasiten, Sonnenbestrahlung, Hormone, erblich bedingte Veranlagung und chemische Substanzen.

Die häufigsten Krebsarten bei Haustieren:

  • Hauttumore
  • Milchdrüsentumore
  • Hals und Mund ( Mundkrebs)
  • Prostata- und Hodentumore
  • Unterleibstumore
  • Knochenkrebs

Folgende Pilze können hilfreich bei Tumorerkrankungen eingesetzt werden:

Bei Hauttumoren:

Reishi

  • er unterstützt die Leber bei ihrer entgiftenden Funktion und hilft, Entzündungen an der Haut zu lindern

Hericium

  • fördert den Aufbau der Schleimhaut in Magen und Darm

Polyporus

  • unterstützt die Nieren bei ihrer Ausscheidungsfunktion und fördert zusätzlich die Funktion des Lymphsystems

Bei Milchdrüsentumoren:

Coriolus

  • bei hormonabhängigem Krebs

ABM

  • stärkt das Immunsystem
  • aktiviert die humorale Abwehr

Polyporus

  • bei gestörtem Lymphabfluss
  • bei Tumorerkrankungen zum Entgiften über das Lymphsystem

Bei Hals- und Mundkrebs:

Hericium

  • stärkt die Schleimhaut des Mauls
  • antitumorale Wirkung

Reishi

  • verbessert die Sauerstoffaufnahme des Blutes
  • wirkt sich positiv auf die Atemwege aus

Bei Prostata- und Hodentumoren

ABM

  • stärkt das Immunsystem
  • Wirksamkeit bei Krebserkrankungen (Prostata)

Reishi

  • entgiftet über die Leber
  • unterstützt und regeneriert die Leber in ihrer Funktion

Polyporus

  • bei gestörtem Lymphabfluss
  • bei Tumorerkrankungen zum Entgiften über das Lymphsystem

Bei Unterleibstumoren:

Coriolus

  • bei hormonabhängigem Krebs

ABM

  • reguliert das gesamte Immunsystem

Polyporus

  • bei Tumorerkrankungen zum Entgiften über das Lymphsystem
  • Regulierung des lymphatischen Systems

Cordyceps

  • stärkende Wirkung auf die Geschlechtsorgane
  • stärkt die Nieren ( Hauptspeicher der Energie aus chinesischer Sichtweise)

Bei Knochentumoren:

Maitake

  • stärkt die Knochen
  • guter Schutz bei Knochenkrebs und Tumoren, die in Knochen metastasieren