Erstreaktionen
Alle Heilpilze haben eine entgiftende Wirkung. Ist ein Tier stark belastet, kann es zu nachfolgend aufgeführten Reaktionen kommen:
- leichte Störungen im Magenbereich
- und Darmbereich
- Hautausschläge
Diese Erscheinungen sind auf die anfängliche Einnahme beschränkt und verschwinden innerhalb der ersten Wochen. In diesen Fällen sollte die Dosis um 1/3 reduziert werden. Nach Abklingen der Nebenwirkungen kann die Dosierung wieder stufenweise bis zur Enddosierung erhöht werden.
Wechselwirkungen
Beim gleichzeitigen Verzehr von Coprinus in Kombination mit blutzuckersenkenden schulmedizinischen Mitteln, wie beispielsweise Insulin, sind besondere Dosierungs- und Einnahmevorschriften zu beachten. Bitte wenden Sie sich zwecks weiterer Informationen an ihren Tier-Therapeuten oder unser MykoTroph Institut.
Im Zusammenhang mit einer Chemotherapie können sich die unter Nebenwirkungen genannten Symptome zeigen.
In diesem Fall sollte die Ausleitung verstärkt werden.
Kontraindikationen
Grundsätzlich sollten alle Heilpilze aufgrund ihrer entgiftenden Wirkung nicht bei trächtigen oder säugenden Tieren angewendet werden. Von einer Anwendung bei Saugwelpen, Saugkitten und Saugfohlen wird ebenfalls abgeraten. Der Auricularia darf nicht bei Zuchttieren, trächtigen oder säugenden Tieren verwendet werden. Seine Einnahme kann die Einpflanzung des befruchteten Eies verhindern und zu Frühgeburten oder einem Abort führen. Außerdem sollte er nicht zusammen mit blutverdünnenden Mitteln gegeben werden. Bei Autoimmunerkrankungen sollte der Corilous nicht angewendet werden. Der Cordyceps fällt bei Sportpferden unter das Dopinggesetz.









ABM
Auricularia
Coprinus
Cordyceps
Coriolus
Hericium
Maitake
Pleurotus
Polyporus
Reishi
Shiitake