Allergien - Hilfe bei Heuschnupfen und Asthma

von MykoTroph Team (Kommentare: 0)

Bei einer Allergie besteht eine übersteigerte Reaktionsbereitschaft gegenüber äußeren Einflüssen. Sie ist eine erworbene, immunologisch bedingte Überempfindlichkeitsreaktion des Organismus.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben sich Allergien weltweit zu einer Volkskrankheit entwickelt. Interessant ist dabei, dass sich die Allergien unterschiedlich ausbreiten und in den Industrie-Nationen gehäufter auftreten als in ländlichen Regionen. Weltweit werden epidemiologische Studien durchgeführt, um die Ursachen von Allergien und ihrer Zunahme herauszufinden. Ziel ist es, mögliche allergieauslösende oder -fördernde Risikofaktoren in der Umwelt zu identifizieren.

Unser Organismus ist ständig verschiedensten Einwirkungen ausgesetzt. Überwindet ein Fremdkörper die Barrieren der Hautschicht und dringt in unser Körpersystem ein, wird er von den dafür vorgesehenen Zellen durch Rezeptoren erkannt, aufgenommen und in die Lymphgewebe transportiert. Dort werden die Antigene den Lymphozyten präsentiert, wodurch spezifische Immunreaktionen ausgelöst werden.

Die Zellen unserer körpereigenen Schutzpolizei sind die Makrophagen, die natürlichen Killerzellen und die Neutrophilen. Makrophagen synthetisieren eine Vielzahl von Substanzen – wie zum Beispiel Interleukin –, die wiederum andere Immunzellen aktivieren können. Eine Hauptaufgabe der Makrophagen ist die Stimulation von B- und T-Lymphozyten zu Beginn der Immunantwort. Die T-Lymphozyten stellen die zelluläre Abwehr, die B-Lymphozyten die humorale Abwehr.

Wichtig ist ein Gleichgewicht im Abwehrsystem

Während der Immunantwort können sich die T-Helferzellen zu zwei unterschiedlichen Unterklassen weiterentwickeln: TH1-Zellen oder TH2-Zellen, die unterschiedliche Zytokine ausschütten.

Die TH1-Helferzellen schütten die Botenstoffe Interleukin IL-2, IL-3, IL-12, Tumornekrosefaktoren α, TNF ß und IFN-y aus und bewirken die Aktivierung von Makrophagen. Sie bilden Zytokine, die B-Zellen zu IgG-produzierenden Plasmazellen reifen lassen. Primär wird die zelluläre Abwehr stimuliert, was in Richtung Immunität gegenüber dem Fremdstoff führt.

Die TH2-Helferzellen, die mit den TH1-Zellen aus einer gemeinsamen T-Vorläuferzelle entstehen, stimulieren bevorzugt B-Zellen, deren Aufgabe darin besteht, Antikörper vom Typ IgE zu bilden. Sie sezernieren die Interleukine IL-4, IL-5, IL-6, IL-10 und IL-13 und fördern die humorale Abwehr. TH2-Zellen hemmen durch diese zelltypischen Interleukine die Bildung der TH1-Linie. Dieser Weg führt in Richtung Allergie gegenüber dem Fremdstoff.

Das Gleichgewicht zwischen TH1- und TH2-Zellen scheint bei Allergikern zugunsten der IgE-induzierenden TH2- Zellen verschoben zu sein. Das Ungleichgewicht der T-Helferzellen wird auch dadurch aufrechterhalten, dass sich TH1-Zellen vorübergehend in TH2-Zellen verwandeln können, reife TH2-Zellen sich aber nicht zurückbilden. Durch den relativen Mangel an TH1-Zellen ist auch die Produktion von NO-Gas vermindert, wodurch die unspezifische Immunantwort geschwächt wird.

Allergien führen also zu einer gesteigerten humoralen Abwehr mit vermehrter Antikörperproduktion. Daher werden die Zytokine, die der Stimulierung der zellulären Abwehr dienen, unterdrückt. Ein Gleichgewicht ist jedoch unbedingt notwendig, damit das Abwehrsystem optimal funktionieren kann.

Ganz wichtig: Eine gesunde Darmflora

Allergische Reaktionen treten meist an der Haut und den Schleimhäuten von Verdauungstrakt und Atemwegen auf, weil die IgE-Antikörper an den Mastzellen, die sich bevorzugt in den Schleimhäuten befinden, andocken, dort die Zellmembran verändern und dadurch Mittlersubstanzen wie Histamin freisetzen. Dies führt im umliegenden Gewebe zu Entzündungsreaktionen.

Bei der Typ-I-Reaktion kommt dem Entzündungsmediator Histamin eine besondere Bedeutung zu. Histamin erweitert die Gefäße, erhöht die Durchlässigkeit der Kapillaren, verengt die Bronchien und lockt weitere Abwehrzellen in das Entzündungsgebiet. Beim Allergiker führen diese histaminvermittelten Wirkungen zu Schwellungen, Rötungen und verstärkter Sekretion der entsprechenden Schleimhäute sowie zu Atemnot. Mit dem Blut kann sowohl das Allergen als auch das Histamin im Körper verteilt werden und so auch an anderen Orten als der Eintrittspforte des Allergens zu entzündlichen Reaktionen führen.

Der Darm (circa 400 - 500 qm) ebenso wie die Haut (circa 2 qm) und die Atemwege (circa 100 qm) sind Grenzorgane und die Berührungsebene zwischen Außenwelt und Körperinnerem. Sie fungieren gleichzeitig als Schutzhülle und Kontaktfläche. Die Schleimhaut des Darms wird täglich mit einer beachtlichen Menge an Fremdstoffen konfrontiert. Hier entscheidet sich, was in den Körper aufgenommen und was wieder ausgeschieden wird.

Außerdem hat die Darmschleimhaut einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems: Hier bilden sich Schleimhautantikörper (sekretorisches Immunglobulin A - IgA), die unter anderem Proteine binden, Viren und Toxine neutralisieren, Bakterien und Antigene markieren und verhindern, dass diese als Auslöser einer Immunantwort wirken.

Bei Allergikern besteht häufig ein IgA-Mangel. Außerdem aktivieren über den Dünndarm aufgenommene Antigene B-Lymphozyten, die nicht nur im Darm bleiben, sondern über den Blutkreislauf zu den anderen Schleimhäuten gelangen. Nach ihrer Reifung zu Plasmazellen bilden sie Antikörper (IgA), die die Schleimhäute überziehen.

Dies zeigt, dass die Symptome im Bereich der Atemwege und der Haut von Blütenpollen, Tierhaaren, Metallen usw. ausgelöst werden; die Tendenz zu allergischen Reaktionen jedoch ihre Ursache in einer geschwächten Darmschleimhaut hat.

Allergieformen

Grundsätzlich gilt für alle Formen der Allergie, dass eine erbliche Disposition zwar oft vorhanden ist, prinzipiell aber jeder Mensch zum Allergiker werden kann.

In der Medizin werden vier Reaktionstypen, die den Charakter einer allergischen Erkrankung erlangen können, unterschieden, wobei diese auch als Mischformen auftreten können. Die Typen I bis III dieser allergischen Reaktionen werden durch Antikörper vermittelt, wohingegen die Typ IV-Reaktion durch die T-Zellen vermittelt wird.

Typ I, Soforttyp

Nach Kontakt des allergieauslösenden Stoffes (Antigen) mit dem Körper wird dieser von spezifischen gegen ihn gerichteten Antikörpern gebunden. Dies ist das Signal für die Mastzellen, ihre chemischen Botenstoffe freizusetzen. Der wichtigste Botenstoff ist das Histamin. Es löst die typischen allergischen Symptome aus wie Juckreiz, Nasensekretion, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur, Gefäßerweiterung und Schwellung. Allgemeine Beschwerden im Rahmen allergischer Reaktionen betreffen vor allem das Herz-Kreislauf-System mit einer Beschleunigung der Herzfrequenz und einem Abfall des Blutdruckes. Die schwerste Ausprägung einer antikörpervermittelten allergischen Reaktion vom Typ I ist der anaphylaktische Schock, der meist mehrere Organsysteme gleichzeitig betrifft und innerhalb weniger Minuten zum Tode führen kann. So sind Fälle bekannt, wo Menschen nach dem Stich einer Wespe im anaphylaktischen Schock verstorben sind.

Typ II, zytotoxischer Typ

Die zytotoxische Reaktion tritt wenige Minuten nach dem Kontakt mit einem Allergen ein. Durch das Allergen kommt es durch Immunglobuline zum Untergang von Blutzellen und schließlich zu einer Blutarmut. Auslöser können Schmerzmittel, Antibiotika und krampflösende Medikamente sein.

Typ III, Immunkomplextyp

Antigen und Antikörper bilden einen Komplex, der sich im Gewebe ablagert. Dadurch wird eine Entzündungsreaktion und durch eiweißzerstörende Substanzen (Enzyme) eine Gewebezerstörung verursacht.

Typ IV, Spättyp

Dieser Reaktionstyp wird durch den direkten Kontakt weißer Blutzellen (sensibilisierte T-Lymphozyten) mit Fresszellen (Makrophagen) verursacht. Nach Kontakt mit dem Antigen dauert es circa 24 bis 48 Stunden bis zur Entwicklung der allergischen Symptome. Auf diese Weise werden unter anderem das Kontaktekzem und die Transplantatabstoßung verursacht.

Sowohl die Art der allergischen Reaktion als auch deren Ausmaß unterliegen im Laufe des Lebens gewissen Schwankungen. So wird bei einer Vielzahl von Erkrankten eine Abschwächung der allergischen Reaktionen mit zunehmendem Alter beobachtet. Andererseits ist ein Wandel des auslösenden Allergens möglich. Das heißt, dass ein Pollenallergiker später durchaus eine Allergie gegen Zusatzstoffe entwickeln kann und umgekehrt.

Im Alltag erfolgt die Einteilung am häufigsten nach dem jeweiligen Aufnahmemechanismus:

  • Inhalationsallergie (z B auf Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Blütenpollen)
  • Nahrungsmittelallergie / Medikamentenallergie
  • Insektengiftallergie (oft mit schweren allergischen Reaktionen)
  • Parasitäre oder mikrobielle Allergie
  • Kontaktallergie

Symptome

Meist zeigen sich Symptome an den Schleimhäuten von Nase, Augen und Rachen mit Brennen, Jucken, Schwellungen und Rötungen, Ausschlag und Nesselfieber. Es kann zu einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur mit anfallsartiger Atemnot und Husten kommen. Bei Neurodermitis tritt an der Haut Juckreiz, Austrocknung, Entzündung, Schuppung und Krustenbildung vor allem im Gesicht, in Ellenbeugen, Kniekehlen und an den Handgelenken auf. Oftmals zerkratzen sich die Erkrankten ihre Haut so extrem, dass es zu schweren Hautschäden und damit zur Gefahr zusätzlicher Infektionen der betroffenen Hautstellen kommt.

Von einer Nahrungsmittelintoleranz oder Pseudo-Allergie gegen Nahrungsmittel spricht man, wenn ein Lebensmittel ähnliche Beschwerden auslöst wie bei einer echten Nahrungsmittelallergie, im Blut jedoch keine IgE-Antikörper nachzuweisen sind und der Hauttest ebenfalls negativ ist. Bei der Pseudoallergie erfolgt also keine Sensibilisierung - sie kann daher bereits beim ersten Allergenkontakt auftreten. Typische Symptome sind: Juckende Quaddeln, Gesichts- und Schleimhautschwellungen, Schnupfen, Nasenpolypen, asthmatische Atembeschwerden, Magen-Darm- und Kreislaufbeschwerden.

Die Nesselsucht (Urtikaria) ist ein Oberbegriff für eine Reihe von sehr unterschiedlichen Erscheinungsformen. So können sich Flüssigkeitsansammlungen - anstatt in der Oberhaut - in tieferen Hautschichten bilden, die auch im Gesicht auftreten (Quincke-Ödem). Das typische Merkmal einer Urtikaria ist eine Quaddel (Urtica) mit Juckreiz und zentraler Schwellung, die von einer Rötung umgeben ist. Oft bilden sich die Quaddeln rasch wieder zurück und die Haut schaut nach wenigen Minuten bis Stunden wieder normal aus.

Mykotherapie – Die Wirkung einzelner Heilpilze bei allergischen Erkrankungen

Eine vielversprechende Möglichkeit, das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, bietet die Einnahme von Heilpilzen. Sie enthalten Substanzen, die für eine Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft des Körpers auch in Stresssituationen sorgen. Übermäßige Immunreaktionen können verhindert bzw. ein geschwächtes Abwehrsystem angeregt werden. Sie besitzen also einen regulativen, bzw. adaptogenen Charakter.

Die Wirkung der Heilpilze auf das Immunsystem wird durch die Glykoproteine und die in diesen enthaltenen Beta-Glukane maßgeblich beeinflusst. Beta-Glukane sind langkettige Polysaccharide, die in unterschiedlicher Konzentration in allen Pilzen enthalten sind. Sie liegen abhängig von der Pilzsorte in verschiedenen chemischen Strukturen vor, wobei die komplexeren Beta-Glukane eine breitere Wirkung auf das Immunsystem haben. Sie wirken immunmodulierend.

Die Wirkung der Beta-Glukane setzt an verschiedenen Stellen des Abwehrsystems an: Die zelluläre Abwehr wird durch eine Vermehrung, Aktivierung und Differenzierung von Makrophagen, Monozyten, natürlichen Killerzellen, T- und B-Lymphozyten angeregt. Somit kommt es indirekt aber auch direkt zu einer verstärkten Bildung von Antikörpern und Zytokinen (Interferon, Interleukin und Tumor-Nekrose-Faktor). Das Abwehrsystem wird in seinem Kampf gegen Bakterien, Viren und Pilze unterstützt. Besser resorbiert werden Polysaccharide mit einer zusätzlichen kleinen Gabe natürlichem Vitamin C.

Darüber hinaus treten in Pilzen noch unter anderem Triterpene (zyklische Kohlenwasserstoffe) als wichtige Inhaltsstoffe auf. Zu den Triterpenen zählen zum Beispiel Steroide wie Gallensäure, Steroidhormone, Glykoside oder Vitamin D. Dies ist vermutlich auch der Grund für die dem Kortison und Aldosteron ähnliche Wirkung einiger Pilze. Triterpene verhindern die Vermehrung von Viren und reduzieren die Ausschüttung von Histamin. Heilpilze sind auch in der Lage, die Abwehr von TH2 in Richtung TH1 zu verschieben.

Reishi

Der Reishi ist einer der wichtigsten Pilze bei Allergien aller Art. Die in ihm enthaltenen Triterpene und Polysaccharide vermindern die Histaminausschüttung. Entzündungen an der Haut und den Schleimhäuten werden gelindert. Der Reishi verbessert die Sauerstoffversorgung des Körpers, was besonders wichtig bei allergischem und chronischem Asthma ist, und reguliert das Immunsystem. Der Körper wird wieder belastbarer; die Lunge wird gestärkt. Da er einen Organbezug zur Leber hat, unterstützt er sie bei ihrer entgiftenden Funktion. Außerdem wirkt er ausgleichend bei innerer Unruhe.

Hericium

Besonders interessant bei Lebensmittelallergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Störungen der Darmflora. Er fördert den gesunden Aufbau der Darmschleimhaut und kann die die Durchlässigkeit der Darmwand senken, so dass allergieauslösende Stoffe aus den Nahrungsmitteln nicht mehr so leicht die Darmwand passieren können. Dies ist auch bei Neurodermitis und hier auch bei Kleinkindern sehr hilfreich. Hericium sollte neben dem Reishi in der Basistherapie von allergischen Erkrankungen immer eingesetzt werden.

Weitere interessante Heilpilze bei Allergien sind:

Pleurotus

Der Darm ist die zentrale Ausbildungsstätte des Immunsystems. Eine herausragende Eigenschaft des Pleurotus ist seine probiotische Wirkung. Er unterstützt den Körper, indem er die Magendarmschleimhaut wieder mit den lebenswichtigen Bakterienkulturen besiedelt und so hilft, die Darmflora wieder aufzubauen. Dies ist zum Beispiel nach einer Antibiotika-Therapie sehr von Nutzen.

Agaricus blazei murrill (ABM)

Ein wichtiger Pilz zur Regulierung des überschießenden Immunsystems. Er besitzt die größte Konzentration aller Heilpilze an Beta-Glukanen. Dies scheint der Grund für seine besonderen therapeutischen Eigenschaften zu sein. Er kann den Immunglobulin G-Spiegel im Serum und den Tumornekrosefaktor α erhöhen. Dies wirkt sich positiv auf die Anfachung der zellulären Abwehr aus. Außerdem besitzt der ABM unter den bis jetzt untersuchten Pilzen den höchsten Gehalt an SOD, Katalase und Tyrosinase. Diese Enzyme entfalten im Körper eine starke antioxidative Wirkung. Oxidativer Stress und freie Radikale können daher durch ABM reduziert werden.

Maitake

Verschiebt die TH2-Dominanz durch eine Polysaccharid- Komponente, das „Grifon D“, in Richtung TH1 und stärkt somit die zelluläre Abwehr. Es erfolgt eine Aktivierung der B-Zellen, der TH1-Zellen sowie eine vermehrte Ausschüttung von Interferon, Interleukin 12 und 18. Dadurch können die allergischen Reaktionen herabgesetzt werden. Im Fall einer TH2-dominanten Abwehrlage kann außerdem die Bildung von Interleukin 4 gehemmt und die Umwandlung von TH1- in TH2-Zellen verhindert werden.

Coriolus

Seine Glykoproteine PSK und PSP modulieren die TH1- / TH2-Balance. Das PSP hat eine ausgleichende Wirkung auf das Immunsystem in Richtung TH1 und stimuliert die Proliferation der NK-Zellen und der B- und T-Lymphozyten. Es sorgt für eine Erhöhung des Gamma-Interferons und des IL-2.

Polyporus umbellatus

Dieser Pilz hat einen starken Bezug zum Lymphsystem und unterstützt die Entgiftung und Ausleitung von Schlacken über das Lymphsystem. Wenn Flüssigkeitsansammlungen im Körper vorliegen, wird er benötigt. Er ist ein natürliches Diuretikum und zwar ohne den Nachteil, vermehrt Kalium auszuscheiden. Auch bei Schleimbildung und allergischem Schnupfen sollte er nicht fehlen. Seine Polysaccharide wirken zudem immunmodulierend.

Cordyceps

Meist sind bei Krankheiten aber nicht nur Teilbereiche betroffen, sondern es liegen systemübergreifende Störungen zugrunde. Bei Fehlsteuerungen der Psyche und des hormonellen Systems ist der Cordyceps eine wohltuende Unterstützung. Wahrscheinlich liegt auch bei ihm eine Regulation der TH1-/TH2-Balance vor, welche die IgE-Produktion reduziert. Er stärkt die Lunge und ist deshalb empfehlenswert bei inhalatorischen Allergien. Ebenso kann er auch bei mittelschwerem Asthma helfen.

Zusätzlich zur Pilzeinnahme werden Kapseln mit OPC plus natürliches Vitamin C empfohlen. Die Gabe dieser starken Antioxidantien erleichtert dem Organismus die Rückkehr zur Gesundheit. Zusammengefasst kann gesagt werden, dass Heilpilze aufgrund ihrer Inhaltsstoffe die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen. Der Körper bekommt die Substanzen zugeführt, mit denen er die Heilungsmechanismen in Gang setzen kann.

Quellen:

  • Ulrike Ehlert (Hrsg ): „Verhaltensmedizin“; Springer-Verlag, 2003
  • Dr. Andreas Kappl: „Medizinalpilze in der komplementären Onkologie“; Vortrag, 23 06 2006
  • Prof. Dr. med. Ivo Bianchi: „Moderne Mykotherapie“; Hinckel Druck, 2008
  • Thews, Mutschler, Vaupel: „Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Menschen“; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 1999
  • Wang NQ, Jiang LD, Zhang XM, Li ZX: „Effect of dongchong xiacao capsule on airway inflammation of asthmatic patients“; Zhongguo zhong Yao Za Zhi 2007 Aug; 32(15):1566-8
  • Hiroshi Koda et al: „The Biologically Active Constituents of Ganoderma lucidum (Fr ) Karst Histamine Release – Inhibitory Triterpenes “; Chem. Pharm Bull , 33(4), 1367-1374 (1985)
  • Andrea T Borchers, Carl L: Keen, and M. Eric Gershwin: „Rheumatology, Allergy, and Clinical Immunology“; University of California – Davis School of Medicine, Davis, California 95616; Experimental Biology and Medicine, May 2004; 229: 393 - 406
  • Chang Y., Chang T., Chang CH, Yeh YC, Chen CW, Shieh B., Li C.: „Immunomodulatory effects of Agaricus blazei Murill in Balb/cByJ mice “; J Microbiol Immunol Infect 200
  • Franz Schmaus: "Die Natur als Apotheke nutzen - Heilen mit Pilzen", NK Druck und Medien, 2010

Hinweis:

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver, das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

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