Wirkungslos oder schon gefährlich? – Natürliche Arzneimittel in der Kritik

von MykoTroph Team (Kommentare: 0)

Alternative, natürliche Arzneimittel werden von immer mehr Menschen zur Gesundheitsförderung und Prävention angewendet. Darüber hinaus verordnen Heilpraktiker und Ärzte sie für die konkrete Therapie von Erkrankungen. Heilpilze, die auch unter dem Namen Vitalpilze angeboten werden, erfreuen sich hier immer größerer Beliebtheit. Zu Pulver in Kapseln vermahlen, gelten sie als besonders wirkungsvoll bei gleichzeitig geringen Nebenwirkungen. Sofern sie aus seriösem und vertrauenswürdigem Anbau stammen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt nun besorgniserregende Ergebnisse zu einem der beliebtesten Vitalpilze: 75 % der untersuchten Reishi-Produkte, enthielten überhaupt gar keinen Reishi! Ist das nun einfach Geldmacherei oder vielleicht sogar schon gefährlicher Betrug? Woher weiß ich, bei welchem Produkt auch das enthalten ist, was auf dem Etikett steht?

Franz Schmaus vom MykoTroph – Institut für Pilzheilkunde hat dazu eine ganz klare und einfache Antwort: „Wenn Sie ein sicheres Produkt wollen, nehmen Sie BIO-Pilzpulver aus deutschem Anbau. Die strengen Regeln in Deutschland sorgen für eine sehr gute Qualität. Sie garantieren ein wirklich hochwertiges Produkt“. Bei MykoTroph kennt man die Problematik um minderwertige Pilzpulver nur zu gut. F. Schmaus: „Auf dem Internationalen Pilzkongress in Mailand im letzten Jahr hatten wir Berichte von minderwertigen Pilzpulver aus China gehört. In manchen asiatischen Produkten ist zum Teil mehr Getreidemehl als Pilzsubstanz zu finden und manchmal überhaupt keine Pilze. Dass davon jedoch eine so große Menge betroffen ist, finden wir sehr besorgniserregend. Leider importieren fast alle Anbieter in Deutschland immer noch billiges Pilzpulver aus China.“

Natürlich leidet die gesamte Alternative Medizin unter solchen schwarzen Schafen. Oft wird dann gleich pauschal geurteilt: Natürliche Arzneimittel sind angeblich alle gepanscht und wirkungslos. Gerade wenn es um ernste Indikationen – wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs – geht, ist es wichtig, dass das verwendete Pilzpulver auch die gewünschte Wirkung erzielt. Darüber hinaus wünscht sich natürlich jeder Anwender eine sichere und hohe Qualität seines Pilzpulvers.

Um zu erkennen welche Produkte empfehlenswert sind, lohnt es sich ganz genau auf die Herkunft zu achten. Franz Schmaus hierzu: „Viele Anbieter verkaufen chinesische Pilze und werben dann groß damit, dass ihre Produkte in Deutschland kontrolliert und verpackt werden. Was wirklich zählt ist jedoch, dass die Pilze auch in Deutschland angebaut wurden. Deshalb mein Rat: Schauen Sie ganz genau hin! Meiden Sie Produkte aus China und jede Form von Pilzpulver-Extrakten. Verwenden Sie immer Vitalpilze aus deutschem Anbau. Achten Sie zudem auf die Qualitätsmerkmale „Pilzpulver vom ganzen Pilz“ und „BIO-Pilzpulver“ in Kapselform. Wenn Sie Fragen zur Wahl des richtigen Pilzpulvers haben, rufen einfach bei uns im Institut an unter 06047 – 988 530.“

Da weltweit immer mehr Kunden auf vertrauenswürdige Hersteller achten, kommt es zu einer fast schon paradox wirkenden Situation: Obwohl die Wiege der Heilpilze in Asien liegt, bevorzugen viele Chinesen lieber sichere Produkte mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“. Das zeigt, wie wenig Vertrauen man in China in die eigene heimische Produktion hat. Natürlich sind die deutschen Produkte teurer als Ware aus Fernost. Da es jedoch um die eigene Gesundheit geht, lohnt sich diese Investition allemal.

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