Diabetes Typ 2 weltweit auf dem Vormarsch

Zivilisationskrankheit Diabetes Typ 2 weltweit auf dem Vormarsch

Heilpilze haben sich in Prävention und Therapie bewährt

Limeshain, im April 2016 * * * Das Thema "Diabetes" stand beim diesjährigen Weltgesundheitstag im April im Fokus. Das hat seinen Grund, denn Diabetes hat sich buchstäblich zum globalen Leiden entwickelt. So hat sich die Zahl der Betroffenen laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit von 108 Millionen in 1980 auf aktuell rund 422 Millionen annähernd vervierfacht. Auch seien längst nicht mehr hauptsächlich Menschen in den reichen Industrieländern des Westens betroffen.

Nach wie vor alarmierende Zahlen auch in Deutschland

Allein in der Bundesrepublik - übrigens das Land mit der höchsten Diabetesprävalenz in Europa - sind nach den Zahlen der Internationalen Diabetes Föderation (IDF) 12 Prozent der 20- bis 79-jährigen und insgesamt rund 7,5 Millionen Menschen von der Erkrankung betroffen. Die überwiegende Anzahl davon leidet - wie auch weltweit - an der Stoffwechselkrankheit Diabetes Typ 2 mit metabolischem Syndrom. Bei der Entstehung der Krankheit spielen Lebensstilsünden der modernen Zivilisation die Hauptrollen. Darunter vor allem Bewegungsmangel, zu üppige und unausgewogene Ernährung sowie Übergewicht. Besonders tückisch: Diabetes Typ 2 mit metabolischen Syndrom entwickelt sich häufig zunächst langsam und unauffällig. Die Krankheit wird daher oft erst in fortgeschrittenem Stadium entdeckt.

Heilpilze sind natürliche Helfer aus der "Apotheke Natur"

Die gute Nachricht: Natürliche Mittel wie die Heilpilze haben sich sowohl in der Prävention als auch - unterstützend - in der Therapie von Diabetes Typ 2 gut bewährt. Dies zeigen langjährige Anwendungsbeobachtungen aus der naturheilkundlichen Praxis, u.a. des MykoTroph Instituts für Ernährungs- und Pilzheilkunde in Limeshain. Dem Coprinus zum Beispiel wird eine regenerierende Wirkung auf die Bauchspeicheldrüse, eine Sensibilisierung der Rezeptoren für die Insulinaufnahme sowie eine blutzuckersenkende Wirkung zugesprochen. Der Heilpilz Maitake entfaltet eine günstige Wirkung auf den Fettstoffwechsel und die Sensitivität der Insulinrezeptoren. Diabetes Typ 2 ist meist mit Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck verbunden. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle der Blutdruck-, Blutfett- und der Triglyzeridwerte sowie des Gewichts wichtig. Die Einnahme von Maitake kann dabei helfen, diese Einflußgrößen in den Griff zu bekommen.

Doppelte Kraft: Die Kombination von Heilpilzen und Nopal

Im Rahmen einer ganzheitlichen Therapie bei Diabetes Typ 2 mit metabolischem Syndrom kann auch die kombinierte Einnahme von Heilpilzpulver vom ganzen Pilz und Nopal-Saft (Feigenkaktus) sehr sinnvoll sein. Nopal-Saft entfaltet eine reduzierende Wirkung auf den glykämischen Index der aufgenommenen Nahrung. Dies hat eine langsamere Freisetzung der Kohlenhydrate im Darm zur Folge.

Ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität

Sowohl in der Prävention als auch in der Therapie des Diabetes Typ 2 ist die Änderung eines ungesunden Lebensstils von enormer Bedeutung. Regelmäßige Bewegung und Ausdauersport - ideal sind zum Beispiel Fahrradfahren, Schwimmen, Walken oder auch der tägliche stramme Spaziergang an der frischen Luft - können Gewicht und Blutzuckerspiegel senken. Experten empfehlen zudem eine grundlegende Ernährungsumstellung. Süßes und Fast Food sollten stark reduziert, bzw. möglichst komplett vom Speisezettel gestrichen werden. Dafür sollte auf eine vitamin- und vitalstoffreiche Ernährung gesetzt werden. Ideal sind ballaststoffreiche Lebensmittel mit langsam verdaulichen Kohlenhydraten wie zum Beispiel Gemüse und Pilze. So kann ein zu schneller Blutzuckeranstieg verzögert werden. Bei der Therapie von Diabetes Typ 2 sind Heilpilze eine gute Ergänzung zu einer ausgewogenen, kohlenhydratreduzierten Ernährung in Kombination mit einem abwechslungsreichen Bewegungsprogramm.

 

Fotos:

Maitake

Der Maitake gehört zu den bedeutendsten Heilpilzen in der naturheilkundlichen Therapie von Diabetes Typ 2.

Foto:© MykoTroph, Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde, Limeshain

 

 

 

 

Coprinus

Der Heilpilz Coprinus comatus (Schopftintling) besitzt spezifische Inhaltsstoffe, die sich günstig auf die Regulierung des Blutzuckers auswirken.

Foto: © Mykotroph, Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde, Limeshain

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