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Natürlich entgiften und entschlacken: Vitalpilze für eine wirksame Entgiftung

28. Juli 2021
Dipl.-Biol. Dorothee Ogroske et al.

Tagtäglich ist unser Körper Belastungen ausgesetzt, die ihn vorzeitig altern oder krank werden lassen. Giftige Stoffe sind eine dieser Belastungen. Sie gelangen auf verschiedenen Wegen in unseren Organismus und können sich dort anreichern, wenn sie nicht in ausreichendem Maß wieder ausgeschieden werden.

Erfahren Sie hier, woher diese Gifte kommen, was sie im Körper bewirken und wie Sie mithilfe von Vitalpilzen ganz natürlich entgiften.

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Gifte und Schlacken – wie gelangen sie in unseren Körper?

Wenn wir hier über Entgiften und Entschlacken sprechen, drängen sich zunächst zwei Fragen auf:

  1. Wer hat überhaupt Giftstoffe in seinem Körper?
  2. Woher kommen diese Giftstoffe?

Auf die erste Frage gibt es eine klare Antwort: Alle Menschen haben Giftstoffe in sich. Aufgrund unseres heutigen Lebenswandels kommen wir mit vielen Giftstoffen in Kontakt.

Damit kommen wir bereits zu der zweiten Frage, woher die schädlichen Substanzen denn kommen. Ein Teil der Giftstoffe gelangt von außen in unseren Organismus. Bei diesen sogenannten „exogenen Toxinen“ handelt es sich beispielsweise um freie Radikale, Schwermetalle, Endotoxine von Bakterien, Herbizide, Insektizide, Fungizide, Nano-Partikel, Abgase, Medikamente und Hormone. Unser Körper verfügt über drei Kontaktstellen, über die diese exogenen Toxine eintreten können: Verdauungstrakt, Haut und Lunge. Die Schadstoffe stecken also in unserer Nahrung, in Getränken und Medikamenten. Selbst unsere Atemluft kann mit Abgasen, Rauch, Staub etc. belastet sein. Andere Toxine dringen durch die Haut in unseren Organismus ein. Ein Paradebeispiel hierfür sind schädliche Inhaltsstoffe von Kosmetika.

Weitere giftige Stoffe fallen in unserem Körper selbst an. Das können zum einen ebenfalls freie Radikale sein, aber auch toxische Stoffwechselprodukte. So entstehen im Darm im Zuge von Gärungsprozessen beispielsweise Methanol, Ethanol, Propanol und Butanol. Fäulnisprozesse bringen hingegen toxisch wirkende Substanzen wie Cadaverin, Histamin, Putrescin und Skatol mit sich. Problematisch sind außerdem sekundäre Gallensäuren oder Endotoxine von Bakterien wie Lipopolysaccharide und Botulinum. Manchmal entstehen auch durch ungünstige Stoffwechselprozesse auf Zellebene toxische Stoffe wie zum Beispiel Lactat, Ammoniak oder Zwischenprodukte wie Epoxide, Nitrosamine und Formaldehyd.

Gifte und Schlacken fallen also in jedem von uns an. Ehe wir darauf eingehen, wie der Körper selbst mit ihnen umgeht und wie wir diese Entgiftungsprozesse mit Vitalpilzen natürlich unterstützen können, möchten wir einen kurzen Blick auf die gesundheitlichen Konsequenzen einzelner Toxine werfen.

Welche Folgen haben Schwer­metalle für unsere Gesundheit?

Drastische Illustration eines menschlichen Mundes, der Giftstoffe zu sich nimmtEs mag etwas absurd klingen, doch sind Schwermetalle – in zumeist winzigen Mengen – keine Seltenheit in unserer Nahrung. Gelingt es unserem Körper in ausreichendem Maß natürlich zu entgiften, ist die gesundheitliche Gefahr gering. Schafft er dies allerdings nicht, sammeln sich die schädlichen Substanzen an. Die Belastung steigt zusehends und es kann zu weitreichenden Konsequenzen kommen.

Aluminium

Aluminium findet sich vor allem in Nahrungsmitteln aus Konserven sowie in Getränken aus Dosen. Es steckt aber auch in der Lebensmittelfarbe E173 und kommt in Medikamenten sowie Kosmetika vor. Selbst in als „Bio“ deklariertem Grüntee wurden bedenkliche Aluminium-Belastungen gefunden. In unserem Körper beschädigt das Aluminium die Nerven, was sich in Sprach- und Bewusstseinsstörungen äußern kann. Es ist sogar möglich, dass eine übermäßige Belastung mit Aluminium zu Demenz führt.

Cadmium

Dieses Schwermetall findet sich beispielsweise in Tabak, Düngemitteln, Fischen, Meeresfrüchten und Innereien. Es schadet unserem Erbgut und kann an der Entstehung von Lungenkrebs beteiligt sein. Außerdem schadet es den Nieren und fördert Osteoporose.

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Arsen

Auch Arsen findet sich vorrangig in Meeresbewohnern wie Fisch oder Meeresfrüchten. Es kommt aber auch in Reis vor und findet bei der Herstellung von Keramik- und Glaslasuren Anwendung. Neben Nervenschäden bringt Arsen Hautveränderungen bis hin zu Hautkrebs mit sich. Ebenso kann es Lungenkrebs verschulden. Ab einer Dosis von etwa 100 mg ist es tödlich.

Quecksilber

Quecksilber nehmen wir beispielsweise zu uns, wenn wir Fisch essen. Es verbirgt sich zudem in Amalgamfüllungen, manchen Impfstoffen und in Kontaktlinsenreiniger. Unser Organismus speichert Quecksilber bevorzugt in der Hypophyse. Die Folge kann eine übermäßige Produktion des Hormons Prolaktin sein. Außerdem reichert sich das Quecksilber im Zervikalsekret an. Hier kann es eine Empfängnis verhindern.

Blei

Zuletzt möchten wir noch das Schwermetall Blei erwähnen. In unserer Nahrung kommt es nur gelegentlich in Wildfleisch oder in Kaffee aus blei-belasteten Maschinen vor. Gerade in alten Häusern findet es sich zudem in den Wasserleitungen. Auch Malerfarben und Rostschutzmittel können Blei enthalten. Die gesundheitlichen Folgen von Blei reichen von Nierenschäden über Verdauungsstörungen bis hin zu Bluthochdruck. Selbst auf die Blutbildung kann Blei störend einwirken. Besonders fatale Schäden können am Nervensystem entstehen und zu Aufmerksamkeitsstörungen, oder Nervenerkrankungen wie Multiple sklerose (MS), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) oder Parkinson führen. Bei Schwangeren kann das Schwermetall zudem Fehl- und Frühgeburten auslösen.

Welche Probleme resultieren aus einer Toxinbildung im Darm?

Einige Giftstoffe gelangen über unsere Nahrung, direkt in den Darm. Insbesondere stark verarbeitete Nahrungsmittel enthalten vermehrt Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Emulgatoren oder Konservierungsmittel. Diese Stoffe können u.a. die Darmschleimhaut schädigen und die physiologische Darmflora (Mikrobiota) beeinträchtigen.  Die langfristigen Schäden ziehen im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Symptome nach sich. Für deren Verständnis ist es wichtig zu wissen, dass der Darm sehr eng mit unserem Immunsystem zusammenhängt.

Sehr bedeutsam ist aber auch die Tatsache, dass viele Toxine im Darm selbst entstehen. Überernährung bzw. „falsche“ Ernährung und Verdauungsdefizite vor allem bzgl. der Verdauungssekretion können zu übermäßiger Gärung und Fäulnis im Darm führen. Fette und Eiweiße werden nicht mehr so zerlegt, dass der Körper sie optimal verwerten kann. Sie gelangen z.T. unverdaut in untere Darmabschnitte und fördern hier das Wachstum einer Fäulnisflora, also von Bakterien, die ihrerseits diese Nahrungsbestandteile abbauen. Dazu gehören typischerweise Clostridien, welche toxische Stoffwechselprodukte hinterlassen.

Diese muss die Leber wieder entgiften, was nicht selten bei ausgeprägter Toxinproduktion auch zu einer Überlastung der Leber führen kann. Das ist zu erkennen an einer Erhöhung der sogenannten „Leberwerte“. Im schlimmsten Fall beschädigen diese bakteriellen Stoffwechselprodukte die Darmschleimhaut (Mukosa). Um diesem entgegenzuwirken sind besonders solche Vitalpilze hilfreich, die einen schützenden Effekt auf die Schleimhäute ausüben, wie beispielsweise der Hericium.

Grafische Darstellung einer Leaky gut EntwicklungBei der gesteigerten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut sprechen Experten von einem „Leaky gut“, einem Darm mit Lecks. Hier können nun zum Beispiel Giftstoffe, Keime und von ihnen gebildete Toxine (LPS) und Allergene in die Blutbahn eindringen. Das Immunsystem versucht die Eindringlinge abzuwehren, was auf Dauer in Nahrungsmittelallergien, Autoimmunerkrankungen und andauernd schwelenden Entzündungen münden kann. Auch für diese Problematik gibt es geeignete Vitalpilze, die das Immunsystem positiv regulieren.

Durch die beschriebenen Prozesse im Darm kommt es zu einer nachhaltigen Veränderung des gesamten Darmmilieus. Das kann sich dann in direkten Symptomen innerhalb des Darmes wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten zeigen. Als weitreichende Konsequenzen dieser Vergiftungsprozesse sind unter anderem Verspannungen, Gelenk- und Weichteilrheumatismus, Arthrose, Bluthochdruck, Migräne sowie ungewollte Kinderlosigkeit.

Wie geht der Körper mit Toxinen um?

Um eine übermäßige Schadstoffbelastung zu vermeiden, muss der Körper laufend entgiften. Im Idealfall schafft er es, mindestens so viele Giftstoffe auszuscheiden, wie im selben Zeitraum aufgenommen werden.

Für die Entschlackung sind vorrangig folgende Organe beziehungsweise Systeme zuständig:

  • Leber
  • Nieren
  • Darm
  • Lymphsystem
  • Haut
  • Lunge
Grafische Darstellung des Entgiftungsprozesses über die Leber

 

Misslingt die vollumfängliche Ausscheidung der Toxine, akkumulieren sich diese und können unter anderem zu den bereits erwähnten gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Eine erhöhte Belastung mit Schlacken und Toxinen kann sich beispielsweise durch Allergien, Infektanfälligkeit, Müdigkeit, vorzeitige Alterung oder autoimmune Prozesse äußern.

Das Überangebot an Toxinen in der Umwelt und die vermehrte Schlacken- und Toxinbildung im Organismus selbst durch Fehlernährung und Bewegungsmangel lässt die Belastung bei vielen Menschen zunehmen. Die körpereigenen Entgiftungskapazitäten sind am Limit. In solchen Fällen beginnt der Organismus, den Überschuss an Giftstoffen einzulagern – zum Beispiel in der Leber, im Blut, im Knochenmark, in Muskeln und Gelenken sowie im Fettgewebe. Letzteres ist der Grund dafür, weshalb es bei einer rapiden Gewichtsabnahme zu einer Mobilisierung von Giften kommen kann. Durch das Dahinschmelzen des Fetts werden nämlich viele Toxine gleichzeitig freigesetzt. Aus diesem Grund empfehlen wir eine Gewichtsreduktion stets mit den passenden Heilpilzen zu begleiten. Sie unterstützen einerseits die Gewichtsabnahme und fördern andererseits die rasche Ausscheidung der Giftstoffe.

Was ist „Entschlacken“?

Nun wissen wir, wie Toxine in unseren Körper gelangen und welche Organe für die Ausscheidung zuständig sind. Allerdings bedarf es komplexer chemischer Stoffwechselvorgänge, um die verschiedenen Schadstoffe überhaupt ausscheidbar zu machen. Sie müssen erst chemisch verändert und neutralisiert werden, ehe sie den Körper tatsächlich wieder verlassen können.

Diese komplexen Vorgänge möchten wir hier nur grob skizzieren, damit die Ansatzpunkte für natürliche Mittel zur Unterstützung der Entgiftung nachvollziehbar sind.

Phase 1: Die Zerlegung

In dieser ersten Phase verändert sich die chemische Struktur des Giftstoffs, sodass er besser fett- oder wasserlöslich wird. Dies geschieht durch biochemische Umwandlungsprozesse wie Oxidation, Reduktion oder Hydrolyse. Bei diesem Prozess spielt das Cytochrom P450: CYP eine tragende Rolle. Mediziner wissen inzwischen, dass es unter uns Menschen mindestens 39 verschiedene CYP-Systeme gibt. Diese vielen verschiedenen CYP-Enzyme werden in verschiedenen Genen codiert. Diesbezüglich gibt es bei den Menschen unterschiedliche Ausprägungen, was teilweise die Enzymfunktion beeinträchtigen kann. Daraus resultiert, dass es in der Bevölkerung sogenannte „gute“ und auch „schlechte“ Entgifter gibt.

Phase 2: Die Neutralisation

In dieser zweiten Phase werden die aktivierten Substanzen aus Phase 1 an einen Träger gekoppelt. Das kann zum Beispiel Glutathion sein. Mögliche Träger sind außerdem Glucuron-, Schwefel- und Aminosäuren. In diesem Zusammenhang wandeln bestimmte Enzyme wie die Glutathion-S-Transferase die Substanzen um und bereiten sie so auf die Ausscheidung vor.

Nun kann die ursprünglich schädliche Substanz beispielsweise über den Gallensaft bzw. den Stuhl oder die Niere der endgültigen Ausscheidung zugeführt werden.

Die Bedeutung von Glutathion

Sowohl in Phase 1 als auch in Phase 2 spielt das Glutathion eine wichtige Rolle bei der Entgiftung. Es stellt das wichtigste Antioxidans bei uns im Körper dar. Durch Oxidation „entschärft“ es sozusagen, die während der Entgiftungsphasen gehäuft anfallenden Freien Sauerstoffradikale. Bei gesunden Menschen ist es nun so, dass das Glutathion zu 80 bis 90 % in reduzierter Form vorliegt. So kann es im Zuge der Entgiftung oxidieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Raucher und Personen, die mit Umweltgiften und Schwermetallen stark belastet sind, einen deutlich geringeren Anteil an reduziertem Glutathion aufweisen. Das stellt natürlich ein Hindernis für die Entschlackung dar.

Gesundes Gemüse und Obst auf blauem Untergrund, dazwischen liegt ein weißer Zettel mit der chemischen Formel von GluthathionDamit der Körper selbst neues Glutathion synthetisieren kann, benötigt er verschiedene Nährstoffe. Hierzu gehören: Selen, die Vitamine C, B2 & B6, Alpha-Liponsäure und die Aminosäuren Glutamin, Glycin und Cystein. Eine gute Versorgung mit diesen Stoffen ist also essenziell, wenn Sie gut entgiften möchten. Gerade Vitalpilze sind überaus reich an wertvollen Nähr- und sekundären Pflanzenstoffe.

Welche Rolle spielt die Leber beim Entschlacken?

Die Leber gilt als das wichtigste Entgiftungsorgan überhaupt. In den Leberzellen laufen die beiden wichtigen Entgiftungsphasen ab. Am Ende erfolgt dann die Ausscheidung über die Gallenflüssigkeit in den Darm hinein. Problematisch ist es an dieser Stelle, wenn zu wenig Gallenflüssigkeit vorliegt. Es kann auch passieren, dass sie zu zäh oder voller Schlacken ist. Im schlimmsten Fall bildet sich sogenannter „Gallengrieß“, der in Gallensteinen münden kann. All das behindert die Entgiftung des Körpers enorm.

Foto eines Menschen, der schützend seine Hände um eine Leber vor seinem Körper hältWenn Sie also natürlich entgiften wollen, ist das Anregen des Gallenflusses ein zentraler Ansatzpunkt. Bekanntlich sind ja Bitterstoffe gut für die Leber und zwar aus dem Grund, weil sie die Galle aktivieren. Mögliche natürliche Quellen für Bitterstoffe sind beispielsweise Löwenzahn, Schafgarbe, Kurkuma, Mariendistel, Schöllkraut und Artischocke. Darüber hinaus gibt es Vitalpilze wie Reishi und Shiitake, die die Leberzellen schützen und die dort ablaufenden Prozesse stimulieren.

Trotz der zentralen Rolle der Leber sollten beim Entschlacken immer alle Entgiftungsorgane im Fokus stehen. Denn je besser beispielsweise die Nieren, der Darm oder die Lymphe arbeiten, umso weniger Belastungen ist die Leber ausgesetzt.

Warum sollte ich natürlich entgiften?

Unser Körper ist also imstande, die Giftstoffe, die wir laufend aufnehmen, zu neutralisieren und wieder auszuscheiden. Da allerdings häufig mehr schädliche Substanzen in unseren Körper gelangen, als in derselben Zeit abtransportiert werden können, werden sie eingelagert und führen schließlich zu gesundheitlichen Problemen.

Grafische Darstellung des Eintrittes und Austrittes von Giften in den menschlichen OrganismusWenn wir nun davon sprechen, „natürlich zu entgiften“, meinen wir, die ohnehin ablaufenden Prozesse durch Substanzen aus der Natur zu unterstützen und zu fördern. Das Ganze kann in Form einer Kur sinnvoll sein, dann sprechen wir gerne von einer sogenannten „Entschlackungskur“. Dabei sollten für eine gewisse Zeit auch die Aufnahme von Schadstoffen drastisch reduziert und bereits abgelagerte Schlacken und Toxine mobilisiert werden, damit sie wieder besser ausgeschieden werden können. Auf diesem Wege tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes, verbessern die Leistungsfähigkeit all Ihrer Organe und verlangsamen den Alterungsprozess.

Erfahren Sie nun, welche Vitalpilze Sie beim Entgiften unterstützen können.

Wie entgifte ich meinen Körper mit Vitalpilzen?

Vitalpilze haben in der Vergangenheit immer wieder als starke Partner beim Entgiften bewiesen. Als sanftes Naturmittel eignen sie sich dabei sehr gut für die Einnahme über einen längeren Zeitraum, ohne unerwünschte Nebenwirkungen befürchten zu müssen. So können Sie Ihrer Gesundheit mit den für Sie geeigneten Vitalpilzen ganz nebenbei unter die Arme greifen und so manch unangenehmer Erkrankung vorbeugen. Welche Heilpilze in Ihrem speziellen Fall geeignet sind, besprechen Sie am besten mit unseren Experten.

Ganz allgemein unterstützen Vitalpilze den Organismus beim Entgiften, weil

  • sie die Ausscheidungsorgane aktivieren und in ihrer Arbeit unterstützen,
  • sie die Leber und Niere aufgrund von antientzündlichen, antilipidämischen sowie antifibrotischen Effekten schützen,
  • sie den Körper mit vielen sekundären Pflanzenstoffen wie Polyphenolen und Flavonoiden versorgen. Diese Stoffe wirken zellschützend durch ihre antioxidativen Eigenschaften,
  • sie viele aktive Enzyme enthalten: Superoxiddismutase (SOD), Katalasen, Peroxidasen, deren antioxidative Wirkung den Entgiftungsprozess unterstützt und den Körper vor Folgeschäden schützt,
  • sie weitere Antioxidantien wie Glutathion und Ergothionein enthalten,
  • sie durch ihre Beta-Glukane das Immunsystem regulieren können,
  • sie reich an Mineralien, Spurenelementen, essenziellen Aminosäuren, Vitaminen und Ballaststoffen sind.

Vitalpilze stimulieren also einerseits den Entgiftungsprozess an sich. Andererseits sind sie in der Lage, gesundheitliche Beeinträchtigungen infolge einer hohen Giftstoff-Belastung abzuschwächen. Bewährt haben sich in diesem Zusammenhang ganz verschiedene Vitalpilze, die je nach Schwerpunkt der Entgiftung und bereits bestehenden Erkrankungen zum Einsatz kommen.

Shiitake

Im Vitalpilz Shiitake entsteht beim Trocknen das sogenannte Thioprolin. Im Körper funktioniert es wie ein Nitrit-Fänger. Dank seiner Hilfe kann das Nitrit besser ausgeschieden werden, wodurch die Gefahr der Nitrosaminbildung reduziert wird. Nitrosamine gelten als krebserregend.  Darüber hinaus induziert der Shiitake das Enzym Glutathion-S-Transferase und fördert somit in Phase 2 der Entgiftung die Bindung der toxischen Stoffwechselprodukte an das Glutathion. Shiitake-Pilze auf weißem HintergrundDer Shiitake aktiviert verschiedene Stoff­wechselprozesse in der Leber, deswegen wird er auch als „Leber-Pilz“ bezeichnet. Insbesondere verbessert er den Cholesterin­stoffwechsel, was zu einer Absenkung des Serumcholesterins führt.  Zudem bilden die im Shiitake enthaltenen Polyphenole eine Art Schutzschild um die Leberzellen. Letztlich kommt auch der Leber selbst die geringere Nitrit-Belastung zugute. Der Shiitake enthält verschiedene Stoffe, die das Immunsystem aktivieren. Je besser dieses arbeitet, umso geringer ist das Risiko, dass eine Schadstoff­belastung schwere Erkrankungen nach sich zieht. Beispielsweise wirken die Polysaccharide Lenthionin und Lentinan sowie Ergosterol stimulierend auf die Abwehrkräfte. Eritadenin hat wiederum einen schützenden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Schließlich ist beim Entgiften auch die positive Wirkung des Shiitakes auf die Gelenke von Bedeutung. Er ist in der Lage Stoffwechselbelastungen wie erhöhte Harnsäurewerte zu senken. Herrscht eine Übersäuerung im Organismus vor bildet die Harnsäure Kristalle, die sich gerne an Gelenkstrukturen ablagern und dort zu Entzündungen führen.

Chaga

Beim Chaga ist vor allem sein hoher Gehalt an Polyphenolen zu erwähnen, die der Gesundheit zugutekommen. Er ist bekannt für seine außerordentlich starken antioxidativen Effekte. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang das Melanin. Chaga-Pilz getrocknet und zum Teil zu Pulver vermahlen auf weißem HintergrundDer Chaga ist der einzige Vitalpilz, der über dieses sehr starke Antioxidans verfügt. Im Allgemeinen verringert der Chaga das Gefühl von Müdigkeit und greift dem Immun­system unter die Arme, indem er die Vermehrung verschiedener Viren hemmt. An diesen Mechanismen ist insbesondere die enthaltene Betulinsäure beteiligt. Menschen mit vermehrter Toxin-Belastung zeigen nicht selten eine besondere Anfälligkeit gegenüber Herpes-Viren.

Coriolus

Der Coriolus ist in Fachkreisen vor allem wegen seines starken immunstützenden Effekts bekannt. Sowohl die in ihm enthaltenen Polysaccharopeptide (PSP) als auch das Krestin (PSK) stimulieren die Abwehrkräfte deutlich. Das PSP steht derzeit besonders im Focus wissenschaftlicher Untersuchungen. Deren Ergebnisse belegen seine antiviralen, antientzündlichen und leberschützenden Eigenschaften. Zudem wirkt der Coriolus antifungal. So haben es beispielsweise Grippe- und Herpesviren aber auch Candida schwerer, sich auszubreiten.

Aufnahme von frischen Corinus-Pilzen auf weißem HintergrundDarüber hinaus verfügt der Vitalpilz über antioxidativ wirkende Enzyme wie die Laccase und erhöht im Organismus körpereigene Enzyme wie die SOD oder die Glutathion-S-Transferase (GSH). Das im Coriolus enthaltene Polysaccharid Coriolan hat neben seiner antitumoralen Wirkung zudem eine positive Wirkung auf den Blutzucker. Hinsichtlich der Folgeerscheinungen von Toxinen ist zu erwähnen, dass der Coriolus das Nervensystem vor Beschädigungen schützt und hier insbesondere entzündlichen Prozessen entgegensteuert.

Maitake

Für die Leber bringt der Heilpilz Maitake eine große Erleich­terung mit sich, da seine Anti­oxidantien in dem Entgiftungs­organ eine besonders starke Wirkung entfalten. Im Zuge seiner Einnahme verringert sich außerdem die Menge des oxidierten LDL-Cholesterins, welches sehr belastend für die Gefäß-Gesundheit ist. Auch die Einlagerung von Triglyzeriden in die Leberzellen geht zurück. Maitake-Pilze auf weißem HintergrundDas Alpha-Glukan aus dem Maitake wirkt hypolipidämisch, was bedeutet, dass es die Umwandlung von Cholesterin – und hier insbesondere von LDL – in Gallensäure fördert. Mit seinem regulierenden Einfluss auf den Stoffwechsel entlastet der Maitake nicht nur die Leber allgemein, sondern senkt zusätzlich das Risiko eine Fettleber auszubilden und kann helfen lästige Pfunde loszuwerden. Die Harnsäure kann in großen Mengen wie ein endogenes Toxin wirken. Sie entsteht als Abfall­produkt beim Stoff­wechsel und begünstigt beispielsweise die Entstehung von Gicht. Diese Gefahr bannt der Maitake indem er den Harnsäurespiegel senkt und so den Körper dabei unterstützt, natürlich zu entgiften. Wie alle Vitalpilze fördert auch der Maitake die körpereigenen Abwehrkräfte. Die in ihm enthaltenen Beta-Glukane der D-Fraktion haben sich in diesem Zusammenhang als besonders effizient erwiesen.

Cordyceps

Der Cordyceps enthält einige für die Mykotherapie bedeutsame Inhaltsstoffe: u. a. das Cordycepin, das Mannitol, das Ergosterol und verschiedene Polysaccharide. Besonders das Mannitol wirkt diuretisch, steigert also die Urinbildung. Dazu gehört aber auch die Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe, die eine wichtige Funktion der Niere darstellt. Der Cordyceps steigert nachweislich die Filtrationsleistung der Glomeruli in den Nieren und damit die Kreatinin-Ausscheidung. Gleichzeitig schützt der Cordyceps die Nieren vor Schäden durch Antibiotika oder Kontrastmittel. Insbesondere durch die antioxidativen und antientzündlichen Effekte des enthaltenen Cordycepins. Zudem entfaltet dieser Inhaltsstoff antifibrotische Eigenschaften bzgl. der Niere, Leber und Lunge.  Man kann also sagen, dass dieser Vitalpilz ein Unterstützer des Entgiftungsorgans Niere ist und somit die Nierengesundheit fördert. Aufnahme von drei getrockneten Cordyceps Pilzen auf weißem GrundEin Stück weit schützt er zudem die Lunge, über die wir ja ebenfalls Gift­stoffe abgeben, aber vor allem auch auf­nehmen können. Insbeson­dere die Anti­oxidantien und die Beta-Glukane aus dem Cordyceps wirken sehr positiv auf das Atmungs­organ. Wegen seiner generell recht starken anti­oxidativen Wirkung wird der Cordyceps übrigens gerne als „Anti-Aging-Pilz“ bezeichnet. Diesen Ruf stützen zusätzlich seine cholesterin­senkenden, nervens­chützenden und Libido-steigernden Eigens­chaften. Darüber hinaus verhelfen die Inhalts­stoffe des Cordyceps dem Immun­system zu einer ausgewogenen Balance. Wer den Vitalpilz einnimmt, wird im Laufe der Zeit nicht nur vermehrt natürlich entgiften, sondern sich auch leistungs­stärker fühlen. Der Cordyceps vermag nämlich die Bildung der körper­eigenen Energi­eeinheiten „ATP“ zu steigern – in den Leberzellen sogar um bis zu 50 %!
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Reishi

Aufnahme eines getrocknetem Reishi-Pilzes auf weißem Hintergrund

Mit seinen Triterpenen und Ganoderischen Säuren reguliert der Reishi den Cholesterinspiegel nach unten. Dabei fördert er vorrangig die Ausscheidung fettlöslicher Toxine und reinigt das Blut. Er gilt außerdem als Vitalpilz für die Lebergesundheit, da er sie schützt und in ihre Arbeit unterstützt. Das bedeutet beim natürlichen Entgiften eine große Hilfe.

Dem Immunsystem greift er unter anderem mit seinen Beta-Glucanen unter die Arme. Der Darm wiederum profitiert von seinen präbiotischen Eigenschaften, die nicht nur eine gesunde Darmflora unterstützen, sondern sogar die Symptome eines Leaky gut zu lindern vermögen. Hier hat der Reishi also auch den Folgeerscheinungen einer Toxinbelastung etwas entgegenzusetzen.

Hericium

Aufnahme eines aufgeschnittenem Hericium-Pilzes auf weißem HintergrundAus der Liste wohltuender Inhaltsstoffe müssen bei diesem Vitalpilz vor allem die Erinacine erwähnt werden. Sie sind Wohltäter des Nervensystems, da sie den Nerve-Growth-Factor (NGF) stimulieren. Infolge der Einnahme von Hericium kann man sich besser entspannen und schläft tiefer. Selbst die Konzentrationsfähigkeit erfährt eine Steigerung.

Daneben pflegt der Hericium die Schleimhäute im Darm. Im Falle von Beschädigungen fördert er deren Regeneration – nicht zuletzt durch seine antientzündlichen Effekte. Zudem wirkt der Hericium präbiotisch und wird gerne bei Leaky gut empfohlen.

Polyporus

In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist der Polyporus als der perfekte Vital­pilz für die Regulation des Flüssigkeits­haushalts bekannt. Ähnlich wie der Cordyceps wirkt auch er diuretisch. Das in ihm enthaltenen Ergosterol und das Mannitol fördern die Ausscheidung von über­schüssigem Wasser. In der Folge gehen Ödeme zurück, Niere und Blase werden gespült sowie Gift­stoffe ausgeschwemmt. Überdies wirkt der Polyporus positiv auf das Lymph­system, welches beim natürlichen Entgiften ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Der Vital­pilz regt den Lymphfluss an und beugt Stauungen vor. Getrockneter Polyporus Pilz auf weißem HintergrundWie alle Vitalpilze verfügt der Polyporus über anti­oxidative Eigen­schaften, die gerade beim Entschlacken so unent­behrlich sind. Besonders interessant sind die enthaltenen Inhalts­stoffe Polyporusteron A und B. Durch sie entfaltet dieser Pilz eine positive Wirkung auf Haut und Haare. Sie regen das Haarwachstum an. Nicht selten finden man bei Toxinbelastungen vermehrten Haarausfall als Symptom. Gleichzeitig erhöht er im Körper den Glutathion­spiegel. Einem erhöhten Erkrankungs­risiko aufgrund einer Toxin-Belastung begegnet der Heilpilz zudem mit entzündungs­hemmenden und anti­bakteriellen Inhaltsstoffen.

Wichtige Kriterien für die Auswahl und den Kauf von Heilpilzen

Nun haben wir Ihnen ausführlich geschildert, warum Vitalpilze Sie so gut dabei unterstützen, natürlich zu entgiften. Doch entziehen Pilze während des Wachstums auch ihrer Umwelt toxische Substanzen. Dabei nehmen sie die Giftstoffe in sich auf und speichern sie. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, bei Vitalpilzen auf deren Herkunft zu achten. Idealerweise stammen sie aus einer Zucht, welche die deutschen Bio-Richtlinien einhält, da diese zu den weltweit strengsten gehören. So können Sie sich sicher sein, dass sie unbelastetes Pilzpulver kaufen. Bei unklaren Zuchtbedingungen besteht die Gefahr, Ihren Körper mit noch mehr Toxinen zu belasten.

Neben der Herkunft ist außerdem wichtig, dass es sich bei dem Präparat um Pulver vom ganzen Pilz handelt. Nur dann sind tatsächlich alle Inhaltsstoffe enthalten, über die wir hier berichtet haben. Aufnahme eines Glases mit Pilzpulverkapseln neben einem frischen Pleurotus-Pilz auf weißem HintergrundPulver in Kapseln hat sich übrigens deswegen vielfach bewährt, weil es gut zu transportieren, zu lagern und zu dosieren ist. Damit der Vitalpilz zu Pulver verarbeitet werden kann, muss er getrocknet werden. Dies darf nur bei Temperaturen unter 40° Celsius geschehen. Bei höheren Temperaturen gehen wichtige Enzyme kaputt.

Gewissenhafte Hersteller machen zu all den genannten Punkten Angaben oder geben Ihnen auf Nachfrage Auskunft. Wenn Sie sich nun fragen, welche Vitalpilze überhaupt für Sie geeignet sind, mit welchen der genannten Exemplare sie natürlich entgiften sollten, lassen Sie sich gerne von unseren Experten beraten. Jeder Mensch ist einzigartig und so sind bei der Auswahl der Pilze wie auch bei der Dosierung verschiedenste Variablen zu berücksichtigen.

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