Franz Schmaus bildet Mykotherapeuten in China aus

Die Wurzeln der medizinischen Anwendung von Pilzen (Mykotherapie) liegen zu einem bedeutenden Teil in Asien. Ganz besonders natürlich in den Lehren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

So mag es zunächst etwas paradox klingen, wenn Franz Schmaus aus Deutschland in China Mykotherapeuten ausbildet. Schaut man etwas genauer hin, ist es jedoch gar nicht so ungewöhnlich. Das Wissen aus der TCM wird fortwährend durch aktuelle Studien, Forschungsprojekte und Anwendungsbeobachtungen erweitert.
Als Leiter der Instituts MykoTroph zählt Franz Schmaus zu den führenden Experten für den aktuellen Forschungsstand. Für chinesische Therapeuten ist dieses aktuelle Fachwissen durchaus interessant. Gerade auch, weil im Land der Mitte die Anwendung der Heil- und Vitalpilze vielerorts in Vergessenheit geraten oder durch die Schulmedizin stark in den Hintergrund getreten ist.

Ein weiterer Aspekt: Viele Chinesen bestellen ihre Vitalpilze mittlerweile in Deutschland. Die zahlreichen Medikamenten- und Lebensmittelskandale in Asien haben dazu geführt, dass einheimischen Produkten grundsätzlich misstraut wird. Die dort niedrigen Produktions- und Lebensmittelstandards sowie die hohe Umweltverschmutzung schrecken ebenfalls viele Käufer ab.

Deshalb schwören immer mehr Anwender aus Asien auf in Deutschland angebaute Pilze: Qualität „Made in Germany“. So sind – neben deutschen Autos – auch das Fachwissen zur Mykotherapie und Vitalpilze aus deutschem BIO-Anbau in China immer beliebter.